Flug­gast­rechte Junge Firmen helfen, an Entschädigungen zu kommen

Der Urlaub war entspannt, der Rück­flug eine Katastrophe. Zwischen­landung, stunden­langes Warten, Weiterflug erst am nächsten Tag, kein Hotel. Für so manchen Reisenden geht die schönste Zeit des Jahres unschön zu Ende. Wer verspätet abfliegt und dann mindestens drei Stunden zu spät am Ziel­flughafen ankommt, kann je nach Fall bis zu 600 Euro Entschädigung bekommen. Auch wer wegen einer Über­buchung oder Annullierung stehen bleibt, hat oftmals Anspruch auf eine Ausgleichs­zahlung. Und: Die Ansprüche verjähren erst nach drei Jahren. Wer sein Geld zurück­haben will, muss nicht selber mit der Fluggesell­schaft streiten – das über­nehmen auch spezialisierte Firmen, die bei Erfolg eine Provision einbehalten.

Seit wenigen Jahren gibt es Firmen, die bei der Durch­setzung von Flug­gast­rechten helfen, etwa wenn ein Flug­gast wegen der Annullierung eines Fluges am Flughafen stehen geblieben ist. Die Februar-Ausgabe von Finanztest stellt drei davon vor: Fairplane, Flight­right und EUclaim. Die Firmen arbeiten mit Part­ner­anwälten zusammen, die für den Flug­gast notfalls vor Gericht ziehen. Sie über­nehmen aber nicht jeden Fall. Von komplizierten Streitig­keiten wie solchen um verschwundene Koffer, lassen diese Firmen die Finger. EUclaim nimmt zurzeit keine Ryanair-Fälle mehr an, weil die Recht­sprechung der Gerichte an den Ryanair-Stand­orten zu verbraucherunfreundlich sei.

Zu erreichen sind diese Firmen übers Internet. Dort gibt der Flug­gast seine Flug­daten ein und erhält inner­halb von Sekunden eine kostenfreie Grobeinschät­zung seiner Chancen auf Entschädigung. Hat die Firma Erfolg, behält sie etwa ein Drittel der Entschädigungs­summe ein. Kann das Unternehmen keine Entschädigung heraus­holen, hat der Flug­gast keine Kosten.

Der ausführ­liche Artikel über Flug­gast­rechte ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/fluggastrechte veröffent­licht.

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