Flug­buchung online Güns­tige Preise mit einigen Haken

Wer einen Flug buchen möchte, findet die besten Treffer bei Preissuch­maschinen im Internet. Vor dem Klick auf „buchen“ ist aber Vorsicht geboten, warnt die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe der Zeit­schrift test. Der anfangs ange­zeigte Preis kann durch Gebühren noch steigen, zahlreiche Anbieter jubeln auch teure Zusatz­leistungen unter.

Insgesamt haben die Tester acht Preissuch­maschinen und neun Online-Reisebüros verglichen und jeweils nach dem güns­tigsten Preis für 15 One-way-Flüge gesucht. Erfreuliches Resultat bei den Such­maschinen: Die Durch­schnitts­preise zeigen, dass alle acht Anbieter güns­tige Flüge liefern. Am besten schnitten billigflieger.de, momondo.de und swoo­doo.de ab.

Nutzer sollten jedoch die Zusatz­kosten beachten, die Air­lines zum Teil noch erheben. So verlangt Ryanair für einen 15-Kilogramm-Koffer 20 bis 30 Euro, bei Aufgabe am Flughafen sogar 60 bis 120 Euro. Auch Kreditkartenzahlung kostet oft extra, bei Luft­hansa zum Beispiel zwischen 5 und 18 Euro.

Bei Online-Reisebüros bucht man den Flug direkt. Die güns­tigsten Preise liegen hier insgesamt etwas höher als bei den Preissuch­maschinen. Bei vier von neun Reisebüros waren teure Zusatz­leistungen wie Reiser­ücktritts­versicherungen voraus­gewählt. Oftmals sind diese über­flüssig oder zu teuer. Negativ fiel insbesondere fluege.de auf. Hier wird der anfangs ange­zeigte Preis durch Gebühren, Mehr­wert­steuer und teure Zusatz­leistungen massiv in die Höhe getrieben. Statt den ange­zeigten 87,97 Euro soll der Kunde am Ende zum Beispiel 122,84 Euro bezahlen.

Der ausführ­liche Test ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/flugbuchung veröffent­licht.

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