Fitnessstudios Sparpreis oder Luxus: Die sportlichen Unterschiede sind gering

Die großen Fitnessketten bieten nur durchschnittliche Qualität, was qualifizierte Fitnesstrainer und Kursleiter, Training und Betreuung angeht. Fünf von sieben Ketten schnitten deshalb „befriedigend“ ab. Nur Kieser erreichte ein knappes „Gut“, Holmes Place bekam aufgrund unfairer Geschäftsbedingungen nur ein „Ausreichend“. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die sie 21 Fitnessstudios in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln und München getestet hat.

Kieser überzeugte mit „guten“ Trainingseinheiten und „guter“ Trainingseinführung. Nur Elixia bot ebenfalls eine „gute“ Trainingseinführung. Die anderen Studios kamen bei der Einführung in das Kraftgeräte- und Ausdauertraining nicht über ein „Befriedigend“ hinaus. Bei der Trainingsbetreuung schnitt kein einziges besser als „befriedigend“ ab. In den Kursen war die Betreuung dagegen meist „gut“, auch für die Geräteausstattung und die Räumlichkeiten vergaben die Tester durchweg gute Noten. Einen gründlichen Fitnesstest boten hingegen nur die wenigsten Studios an.

Billige und teure Fitnessstudios unterscheiden sich bei der Preistransparenz. Die Studios ohne Kursangebot haben weitgehend feste Preise zwischen 210 und 440 Euro Jahresbeitrag. Bei allen anderen Studios nannten die Berater unterschiedliche Beiträge, aufs Jahr gerechnet zwischen 670 und 1.270 Euro. Ein echter Preisvergleich fällt damit schwer. Wer aber nur am Gerätetraining interessiert ist, kommt auch in einem günstigen Studio auf seine Kosten.

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