Finanztest Oktober 2003 Riester-Rente nicht entgehen lassen

Schwer nachvollziehbar, warum sich viele beim Riester-Sparen noch zurückhalten. Denn es gibt viel Geld vom Staat dazu: Grundzulage, Kinderzulage und meist auch Steuerersparnisse. Wer die Riester-Rente nutzt, hat bei Auszahlung mindestens 25 Prozent seines Endguthabens – meist aber deutlich mehr – vom Staat finanziert bekommen, so die Stiftung Warentest in der Oktoberausgabe von Finanztest. Je nach Einkommenshöhe, Familienstand oder der Anzahl der Kinder kann es sogar deutlich mehr sein.

Wichtig beim Riester-Sparen ist, dass der Einzelne das Riester-Produkt wählt, das am besten zur eigenen Lebenssituation passt. Wer jetzt beispielsweise um die 50 Jahre alt ist, sollte risikoarme Anlageformen wählen wie Banksparpläne oder Fondssparpläne mit geringem Aktienanteil. Wer 40 Jahre ist oder jünger sollte sich eher für Fondssparpläne oder fondsgebundene Rentenversicherungen mit einem größeren Aktienanteil entscheiden. Ob Rentenversicherungen, Bank- oder Fondssparpläne – in Finanztest steht, welches Riester-Produkt für welchen Spartyp und welche Lebenssituation das beste ist.

Riester-Sparen lohnt sich – einer verbreiteten Auffassung entgegen – nicht nur für kinderreiche Familien mit niedrigen Einkommen, auch Kinderlose oder Personen mit einem höheren Einkommen profitieren davon. Und für Anleger ab 40 Jahren gibt es kaum eine rentable Alternative dazu, meinen die Finanztester. Ausführliche Informationen zur Riester-Rente finden sich in der Oktober-Ausgabe von Finanztest.

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