Finanztest Oktober 2003 Krankenversicherungen im Test: Gesetzlich oder privat?

Rund 500 Euro im Jahr kann ein Arbeitnehmer sparen, wenn er bei einem Einkommen von 3000 Euro brutto von einer teuren in eine günstigere gesetzliche Krankenkasse wechselt. Der Arbeitgeber spart noch einmal den gleichen Betrag. Die Leistungen der Kassen sind dabei zum großen Teil gesetzlich vorgeschrieben und unterscheiden sich daher kaum. Dennoch sollte man bei der Wahl der gesetzlichen Krankenkasse nicht nur auf den Beitrag achten.

Die Zeitschrift Finanztest hat in ihrer Oktober-Ausgabe Leistungen und Beiträge von 172 allgemein geöffneten Krankenkassen aufgelistet und festgestellt, dass sich sich die Angebote der Kassen in für manche Versicherte wichtigen Einzelheiten unterscheiden: zum Beispiel bei der Bewilligung von häuslicher Krankenpflege oder einer Haushaltshilfe, bei Zusatzleistungen wie Akupunktur oder das Krankengeld für Selbstständige.

Private Krankenversicherungstarife bieten für den, der Zugang zu ihnen hat, meist deutlich bessere Leistungen als die gesetzlichen Krankenkassen. Dafür richten sich die Beiträge nach anderen Kriterien und laufen im Rentenalter in voller Höhe weiter. Finanztest hat je 171 private Krankenversicherungstarife für Männer und Frauen getestet und bewertet. Ergebnis: Die Qualitätsurteile reichen von „sehr gut“ bis „mangelhaft.“ Bewertet wurden dabei das Preis-Leistungsverhältnis sowie die Beitragssteigerung der letzten sieben Jahre. Finanztest gibt außerdem Orientierung für welche Personengruppe welche Krankenversicherung sinnvoll ist und Tipps für Wechselwillige. Ausführliche Informationen zu Krankenversicherungen finden sich in der Oktober-Ausgabe von Finanztest.

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