Finanztest November 2005 Finanztest hat die besten Direktversicherungen ermittelt

Betriebliche Altersversorgung lohnt sich fast immer – und jeder Arbeitnehmer hat ein Recht darauf. Selbst wenn der Chef nichts dazu bezahlt, macht die staatliche Förderung die Zusatzvorsorge attraktiv. Ein Weg zur Betriebsrente ist die Direktversicherung. Die Zeitschrift Finanztest hat in ihrer aktuellen Ausgabe erstmals die Angebote von 60 Versicherern verglichen.

Besonders attraktive Verträge für Einzelpersonen bieten WGV, CosmosDirekt, Debeka, Europa und Huk-Coburg. Ein Arbeitnehmer, der 25 Jahre lang jährlich 1.020 Euro einbezahlt, erhält bei der WGV beispielsweise eine garantierte Rente von 154 Euro bzw. 217 Euro. Die Monatsrenten von Frauen liegen aufgrund der höheren Lebenserwartung rund 9 Prozent darunter.

Der Arbeitgeber entscheidet, welche Direktversicherung er für seine Mitarbeiter auswählt. Je mehr Personen er versichern will, desto höher fallen die Rabatte der Versicherer üblicherweise aus. Das wirkt sich unmittelbar auf die Höhe der Rente aus. Finanztest nennt daher auch die renditestärksten Tarife für Betriebe ab zehn Arbeitnehmern und große Firmen.

Der Arbeitnehmer sollte beim Abschluss gut überlegen, ob er einen so genannten Todesfallschutz braucht. Dabei werden Rentenansprüche oder eingezahlte Beiträge an Angehörige ausgezahlt, wenn der Versicherungsnehmer vor Rentenbeginn stirbt. Diese Leistung drückt jedoch auf die Rendite. Besonders Singles und Kinderlose sollten daher die Möglichkeit haben, sie streichen zu lassen.

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