Finanztest Mai 2004 Wohngebäude- und Elementarschädenversicherungen

Feuer, Blitz, Sturm und Hagel, selbst Leitungswasser kann am eigenen Haus großen Schaden anrichten. Eine gute Versicherung ist wichtig. Aber auch den Gebäudeversicherer kann man wechseln – am besten gegen einen, der nur ein Bruchteil kostet. Für die Mai-Ausgabe von Finanztest wurden 161 Angebote von Wohngebäudeversicherungen bewertet und darüber hinaus 62 zur erweiterten Elementarschädenversicherung.

Damit Hausbesitzer nicht finanziell ruiniert werden wenn ihr Haus von den Naturgewalten zerstört oder beschädigt wird, gibt es die Gebäudeversicherung. Wer die Beiträge vergleicht, wird feststellen, dass man dafür nicht einmal besonders viel Geld ausgeben muss. Die Zeitschrift Finanztest hat 161 Tarife untersucht: Einige der teuren Anbieter nahmen fast fünfmal mehr als günstige.

So verlangt die Grundeigentümer (Tarif 45) für unser Modellhaus in Hannover nur 69 Euro jährlich für den Schutz gegen Feuer- und Sturmschäden, während für den Exklusive-Tarif der Gerling 326 Euro zu bezahlen sind. Dieser teure Tarif bietet zwar viele Extras, sogenannte Deckungserweiterungen. Hausbesitzer sollten ihre Wohngebäudeversicherung aber in erster Linie nicht nach diesen Erweiterungen aussuchen, sondern nach dem Beitrag. Die teuren Zusatzleistungen sind meist nur für wenige Hausbesitzer interessant. Wer Wert auf ein bestimmtes Extra legt, kann dieses gegen einen Aufpreis auch immer einzeln versichern.

Wenn die Natur zum Beispiel durch Überschwemmungen zur echten Bedrohung wird, hilft nur eine Elementarschädenversicherung. Auch bei den 62 Angeboten waren die Preisunterschiede gewaltig. Ausführliche Informationen zur Wohngebäude- und Elementarschadenversicherung finden sich unter www.test.de/wohngebaeudeversicherung.

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