Finanztest Mai 2003 Fräulein vom Amt: Telefonauskunft kann teuer werden

Fast jede Telefonauskunft ist schnell, kompetent und freundlich. Die Zeitschrift Finanztest konnte aber größere Preisunterschiede feststellen; besonders bei Gesprächen nach der Weitervermittlung kann es teuer werden. In der neuen Finanztest-Ausgabe wurden die Preise von 10 Telefonauskünfte verglichen.

Elf-acht-drei-drei. Die Nummer der Telekom-Auskunft fällt den meisten Menschen spontan ein. Inzwischen gibt es aber mehr Telefonauskunftsdienste, die um Kunden buhlen. Von den 10 untersuchten Inlands-Auskünften bieten einige zusätzlich eine Auslandstelefonnummer an, etwa die Telekom (11834), info.portal (11882), Telegate (11880) oder Ventelo (11823, für 15 Länder). Die Qualität stimmt bei allen Anbietern, nach meist kurzen Wartezeiten nennen freundliche Damen und Herren die gewünschte Nummer. Welche Auskunft die preiswerteste ist, hängt von der Gesprächslänge ab. Bei Auskünften von bis zu einer Minute Länge ist die Mobilcom mit 84 Cent am günstigsten, während ein bis zwei Minuten-Gespräche preiswerter bei Arcor zu führen sind.

Finanztest warnt davor, dass die Gespräche nach der Weitervermittlung richtig teuer werden können. Die Mobilcom verlangt dann 30, Arcor 25 und die Auskunft 24 26 Cent für jede Minute Gesprächsdauer, während nach Auskünften über die Telekom und klicktel nur die normale Telefongebühr berechnet wird. Die Preise der „mobilen“ Auskünfte von D1, D2, E-Plus und O2 sind zwar höher als im Festnetz, es ist aber immer noch günstiger diese zu nutzen, als vom Handy aus die Festnetz-Telefonauskunft anzurufen. Ausführliche Informationen zur Telefonauskunft finden sich in der Mai-Ausgabe von Finanztest.

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