Finanztest Mai 2003 Entspannung pur mit den richtigen Reiseversicherungen im Gepäck

Ob verlängertes Wochenende, Pfingstferien oder der große Sommerurlaub – sobald es ins Ausland geht, sollten Urlauber neben der Zahnbürste auch die richtigen Reiseversicherungen in den Koffer packen. Versicherungen für den Urlaub gibt es viele, aber nicht alle sind wirklich notwendig. Finanztest nennt in der aktuellen Ausgabe die sinnvollsten Reiseversicherungen und die günstigsten Tarife.

Am wichtigsten für Urlauber, die ins Ausland wollen, ist die Auslandsreise-Krankenversicherung. Auch wenn gesetzlich Krankenversicherte innerhalb der europäischen Union und in den Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht, einen begrenzten Schutz genießen, ist diese Versicherung unverzichtbar. Denn die Krankenkassen übernehmen viele Kosten nicht, wie beispielsweise den Rücktransport im Krankheitsfall. Jahresverträge für mehrere Reisen pro Jahr gibt es für unter 65-Jährige zwischen 5 und 19 Euro. Wer älter ist, zahlt bei vielen Versicherungen mehr für den gleichen Schutz. Wer mit dem Auto in Urlaub fährt, sollte prüfen, ob die eigene Kfz-Versicherung einen Schutzbrief enthält. Wenn nicht, sollte man unbedingt einen kaufen. Neben Pannen- und Unfallhilfe übernimmt die Versicherung die Kosten fürs Abschleppen, hilft beim Beschaffen von Ersatzdokumenten und leistet im Notfall auch Rechtsbeistand.

Eine Reisegepäckversicherung ist hingegen nur selten sinnvoll: Denn Geld, Schecks und Tickets ersetzen die Reisegepäck-Versicherer ohnehin nicht. Und in bestimmten Fällen, wie bei Einbruch in die Ferienwohnung, wird der Schaden auch durch die Hausratversicherung ersetzt. Die Finanztester geben außerdem Tipps, in welchen bereits bestehenden Verträgen Reiseversicherungen schon enthalten sein können. Beispiel Kreditkarte: Oft ist in den Verträgen bereits eine Reise-Krankenversicherung eingeschlossen. Ausführliche Informationen zu den Reiseversicherungen finden sich unter www.test.de.

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