Finanztest März 2005 Steuererklärung 2004: Viel Geld zurück

850 Euro bekommen Arbeitnehmer im Schnitt vom Staat zurück. Grund genug, sich bald mit der Steuererklärung zu befassen. Die aktuelle Ausgabe von Finanztest erklärt auf knapp 10 Seiten ausführlich, wie die Steuerformulare ausgefüllt werden müssen und welche Ausgaben man absetzen kann.

Eltern mit erwachsenen Kindern in Ausbildung, beispielsweise, haben bessere Chancen auf Steuervorteile, weil der Nachwuchs höhere Einkünfte und Bezüge als im Jahr 2003 haben darf. Die Entfernungspauschale für den Weg zur Arbeit hat der Gesetzgeber hingegen gesenkt, deshalb sind hier weniger Rückzahlungen zu erwarten. Bei bestimmten Ausgaben, zum Beispiel Vorsorgeaufwendungen und Werbungskosten sollten die Kosten in der gesamten Höhe geltend gemacht werden und, wenn das Finanzamt ablehnt, sollte Einspruch eingelegt werden. Denn in diesen Fällen stehen noch Bundesverfassungsgerichtsentscheidungen aus und nur wer Einspruch erhoben hat, kann später profitieren.

Schummeln bei Zinsen und Dividenden sollten Sparer in ihrer Steuererklärung besser nicht. Denn ab April 2005 kann das Finanzamt über das Bundesamt für Finanzen Name, Geburtsort und Anschrift von Anlegern und von Personen, die über deren Konten verfügen können, erfragen. Das Finanzamt kann beim Verdacht auf Steuerhinterziehung eine Offenlegung der Sparkonten und Wertpapierdepots in Deutschland verlangen.

Bis zum 31. Mai 2005 muss die Steuererklärung beim Finanzamt sein. Mit einem begründeten Antrag oder wenn ein Steuerberater sie erledigt, wird die Frist bis zum 30. September 2005 verlängert Ausführliche Informationen zur Steuererklärung finden sich in der März-Ausgabe von Finanztest.

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