Finanztest Juli 2004 Tagesgeld und Co. – Hochprozentiges mit Haken

Heutzutage sind 3 Prozent für Tagesgeld schon eine Traumrendite. Doch wer sich darauf freut, bei der 1822direkt-Bank aus beispielsweise 1.000 Euro im Jahr 30 Euro Zinsen herauszuholen, zahlt drauf: nämlich 48 Euro Kontoführungsgebühr. Onlineüberweisungen und Telefonaufträge kosten bei einigen Banken ebenfalls extra. Falsche Zinstreppen, Koppelangebote und die nur teilweise Absicherung des eingezahlten Geldes bei einer Bankpleite sind weitere Fallen, in die der Sparer tappen kann. Die Juli-Ausgabe von Finanztest gibt Tipps und nennt attraktive Zinsangebote ohne Haken.

Tagesgeldkonten sind praktisch: Man kann täglich über sein Geld verfügen und bekommt gute Zinsen. Für den, der weiß, dass er in der nächsten Zeit nicht an sein Geld muss, sind außerdem Festgeld und Festzinsanlagen mit Zinstreppe und vorzeitiger Ausstiegsmöglichkeit interessant. Solche Bankangebote sind derzeit meist lukrativer als Bundesschatzbriefe, stellt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift Finanztest fest.

Vorausgesetzt, man weiß, wo es gute Zinsen gibt und wo man nicht draufzahlt für Gebühren oder Service. Oder wo das verlockende Zinsangebot nicht vom Kauf weiterer Bankprodukte abhängt, wie beispielsweise bei Cortal Consors. Dort gibt es Tagesgeld mit 4 Prozent Zinsen, wenn man gleichzeitig für 4.000 Euro Wertpapiere in ein Depot legt. Außerdem spielt auch die Absicherung des Geldes eine große Rolle, denn bei manchen Banken sind die Einlagen im Fall einer Insolvenz nur zu 90 Prozent, höchstens mit 20.000 Euro abgesichert. Ausführliche Informationen zu Tagesgeldkonten finden sich unter www.test.de/zinsen.

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