Finanztest Juli 2004 „Kostenlose“ Girokonten können teuer werden

Wer ein Girokonto zum Nulltarif haben möchte, bei dem Überweisungen, Maestrokarte und Kreditkarte nichts kosten, wird bei der Deutschen Kreditbank fündig. Allerdings muss er das Cash-Konto online führen. Dann gibt es für Guthaben 0,5 Prozent Zinsen und an allen Geldautomaten in Euroland kostenlos Bargeld. Es gibt aber auch kostenlose Girokonten, bei denen Karten oder Überweisungen extra kosten. Das kann teuer werden. Die Stiftung Warentest hat die Preise für 129 Modelle von Lohn-, Gehalts- und Rentenkonten bei 61 Kreditinstituten untersucht.

Fast alle Banken lassen es sich teuer bezahlen, wenn die eigenen Kunden an Automaten fremder Institute Bargeld holen. Bei der ABC Privatkunden-Bank kostet das mindestens 7,50 Euro. Wegen der gestiegenen Kosten für Bargeldbezug an fremden Automaten sollten Kunden bei der Auswahl des Girokontos auf die Anzahl der bankeigenen oder kooperierenden Geldautomaten achten. Die Sparkassenorganisation stellt ihren Kunden zum Beispiel 22.000 Geräte zur Verfügung.

Die Juli-Ausgabe von Finanztest vergleicht in umfassenden Tabellen die Kosten für Kontoführung, Maestro- und Kreditkarten sowie für Überweisungen und nennt die Anzahl kostenlos nutzbarer Geldautomaten. Außerdem gibt die Zeitschrift Tipps für den Kontowechsel. Ausführliche Information zu Girokonten finden sich unter www.test.de/girokonto.

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