Finanztest Februar 2004 Für Rentner wird es teurer: Beiträge zur Krankenkasse steigen deutlich

Viele Senioren zahlen seit Jahresbeginn deutlich höhere Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung. Rentner, die neben ihrer gesetzlichen Rente noch eine Betriebsrente bekommen, trifft es besonders hart. In der Februar-Ausgabe von Finanztest werden die Änderungen zum neuen Jahr mit Musterrechnungen beschrieben und Tipps gegeben, wie die Mehrkosten teilweise wieder eingespart werden können.

Wenn Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in den nächsten Wochen auf Ruheständler trifft, dürfte das Klima frostig sein. Denn Millionen Senioren, die neben der gesetzlichen Rente noch Zusatzeinkünfte haben, trifft die jüngste Gesundheitsreform hart. Spätestens wenn sie die Januarabrechnung ihrer Betriebsrente studieren, werden sie sehen, dass unterm Strich oft deutlich weniger übrig bleibt. Seit Jahresbeginn gilt das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die Rentner müssen nach der Gesetzesänderung sofort erheblich höhere Beiträge zur Kranken- und und ab 1. April auch zur Pflegeversicherung zahlen. Pflichtversicherten Senioren, die auch eine Betriebsrente bekommen, fehlen jetzt leicht bis zu 500 Euro im Jahr. Auch wer sich seine betriebliche Altersvorsorge auf einen Schlag auszahlen lässt, muss jetzt dafür Beiträge entrichten. Ganz wehrlos sind die Versicherten nicht. Wer in eine Kasse mit günstigem allgemeinen Beitragssatz wechselt, kann den Kostenanstieg dämpfen. Ausführliche Informationen zur Krankenversicherung finden sich in der Februar-Ausgabe von Finanztest.

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