Finanztest April 2004 Zu schnell ist zu schnell – und das wird teuer

Kleinvieh macht auch Mist. Diese Weisheit betrifft viele Verkehrssünder, denn ist ein Fahrer schon öfter aufgefallen, kann die Strafe härter sein als für das letzte Delikt eigentlich vorgesehen ist. Die April-Ausgabe von Finanztest listet typische Verstöße im Straßenverkehr auf und nennt die Folgen: von Bußgeld über Punkte bis Führerscheinentzug und Idiotentest. Außerdem gibt die Zeitschrift Tipps, wie sich erwischte Verkehrssünder verhalten sollen, um alles nicht noch schlimmer zu machen.

Über die Hälfte aller Punkte in Flensburg gehen auf das Konto von Temposündern. Und die schmälern im Eifer des Gefechts schnell ihre Verteidigungschancen – indem sie sich selbst durch unbedachte Aussagen belasten. Schweigen ist hier Gold, empfiehlt Finanztest und weiß auch: Viele Einsprüche gegen Bußgeldbescheide haben bessere Chancen als man denkt, wenn sie von einem Anwalt vorgebracht werden.

Der kann beispielsweise das Verfahren verzögern, damit in der Zwischenzeit Punkte verfallen, oder die Ermittlungsakte anfordern, um Messfehler zu kontrollieren. Diese allerdings nachzuweisen, kann ins Geld gehen, wenn man keine Rechtschutzversicherung hat. Die sicherste Art, Stress und Kosten zu vermeiden ist aber nach wie vor, sich einfach an die Straßenverkehrsordnung zu halten. Ausführliche Informationen zu Verkehrssündern finden sich in der April-Ausgabe von Finanztest.

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