Finanzkrise Finanztest zeigt, was man tun kann

Nach der Finanzkrise rät die Verbraucherzeitschrift Finanztest in ihrer November-Ausgabe, welche Geldanlageprodukte sicher sind, welches Risiko mit anderen eingegangen wird und wovon eher abzuraten ist. Grundsätzlich gilt, dass man nicht sein gesamtes Vermögen auf eine Karte setzen, sondern sein Geld auf verschiedene Produkte verteilen soll.

Zertifikate sollten nur dann gekauft oder behalten werden, wenn man die Anlageidee durchschaut, die dahintersteckt. Denn der Einlagensicherungsfonds, der das Geld auf Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch bei Deutschen Banken absichert, gilt nicht für Zertifikate. Auch bei Anleihen kann der Käufer sein gesamtes Vermögen verlieren.

Bei der privaten Altersvorsorge gilt: Für alle Riester-Verträge gibt es eine gesetzlich verordnete Garantie. Bei Rentenbeginn muss das eingezahlte Geld inklusive Zulagen vorhanden sein. Das gilt auch für Riester-Fonds. Lebens- und private Rentenversicherungen sind unterschiedlich betroffen, je nachdem, ob es sich um herkömmliche oder fondsgebundene Verträge handelt. Hier kann es zu Verlusten kommen. Sollte eine Versicherungsgesellschaft pleitegehen, springt die Sicherungseinrichtung Protektor ein.

Ein ausführliches Spezial zur Finanzkrise findet sich auch auf www.test.de, wo alle Anlageformen einem Risikocheck unterzogen werden und Fragen von Anlegern umfangreich beantwortet werden.

Mehr Informationen gibt es in der November-Ausgabe von Finanztest und im Internet unter www.test.de.

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