Fieberthermometer: „Gute“ gibt es in allen Preisklassen

Ob nur erhöhte Temperatur oder richtiges Fieber: „Gute gibt es in allen Preisklassen“, schreibt die Stiftung Warentest in der September Ausgabe der Zeitschrift test. Insgesamt 18 Fieberthermometer – darunter neben den Kontaktthermometern auch Ohr- und Stirnthermometer sowie zwei Besonderheiten, ein batterie- und ein berührungsloses Gerät – haben die Tester unter die Lupe genommen.

Die Messgenauigkeit der Thermometer wurde sowohl mit geübten Krankenschwestern als auch mit Laien geprüft. Denn je nachdem wer, an welcher Körperstelle und mit welchem Thermometer misst, können Abweichungen von einem halben Grad oder mehr auftreten.

Mit den Kontaktthermometern und dem batterielosen Thermometer kamen die Anwender am besten zurecht: Alle im Test sind „gut“ und das günstigste ist bereits für 3,50 Euro zu haben. Mit der Note „Ausreichend“ schnitt das Stirnthermometer Sanitas SFT 41 am schlechtesten ab. Das einzige berührungslose und gleichzeitig teuerste Thermometer im Test, das Tecnimed ThermoFocus schnitt insgesamt nur „befriedigend“ ab.

Die Tester empfehlen, Fieber bei Kleinkindern im After zu ermitteln, denn das ist die genaueste Messmethode. Bei Ohrentzündungen kann die Anwendung von Ohrthermometern zu falschen Werten führen. Bei Säuglingen unter sechs Monaten ist der Gehörgang noch zu eng – Ohrthermometer sollten bei Ihnen nicht benutzt werden.

Der ausführliche Test findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

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