Fahrradtrainer: Schadstoffe in den Griffen können Krebs erzeugend sein

Hier kann Hautkontakt gefährlich werden: In den Griffen von 12 von 15 Fahrradtrainern fand die Stiftung Warentest gefährliche polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz: PAK. In 5 Geräten waren die Mengen dieser Schadstoffe, die über die Haut in den Körper gelangen können, deutlich zu hoch. Sie können Krebs erzeugend, Frucht schädigend und Erbgut verändernd wirken. Ergebnis: Testurteil „Mangelhaft“.

Wer zu Weihnachten einen Fahrradtrainer verschenken will oder seine guten Vorsätze, mehr Sport zu treiben, in die Tat umsetzen möchte, findet in dem Test auch „gute“ und „befriedigende“ Geräte, mit denen man bestens trainieren kann. Der Testsieger Daum Premium 8 kostet 1.450 Euro, der preisgünstigste „Gute“, der Buffalo Montreux, ist für 300 Euro zu haben, ist aber wie der Testsieger auch nicht ganz schadstofffrei. Bei beiden liegt die Schadstoffmenge allerdings im noch zulässigen Bereich.

Insgesamt schnitten die meisten Geräte in den Disziplinen wie Training, Handhabung, Sicherheit und Technik „gut“ bis „befriedigend“ ab. Unterschiede gab es vor allem in der Ausstattung der 15 Geräte (12 mit Leistungsanzeige in Watt, ein Liegeergometer, 3 Fahrradtrainer ohne Leistungsanzeige). Die Hersteller versuchen, Sportmuffel zu motivieren: mit Trainingsprogrammen, die beispielsweise (auch über einen Monitor) reale Radstrecken simulieren oder mit Wettrennen für weit entfernte Trainingspartner.

Mehr zum Test in der Dezember-Ausgabe von test und unter test.de.

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