Fahrradkindersitze Nur zwei bekommen ein „Gut“

Von 15 Fahrradkindersitzen haben im Test der Stiftung Warentest nur zwei „gut“ abgeschnitten. Die besten Plätze bieten die Jockeys „Comfort“ und „Relax“ von Römer für rund hundert Euro, so die Zeitschrift test in ihrer aktuellen Ausgabe. Weitere fünf Sitze verpassten die Gesamtnote „Gut“ knapp.

Im Test waren Sitze zur Montage vor beziehungsweise hinter dem Fahrer. Sitze für vorne sind nur für Kinder bis zu 15 Kilogramm geeignet. Kinder, die mehr als 15 Kilo wiegen, müssen nach hinten umziehen. Besonders bei der Position hinten können jedoch schnell unerwünschte Pendelbewegungen entstehen. Das erfordert Übung und Konzentration beim Fahrer.

Als Problem stellte sich in vielen Fällen die Montage der Sitze bei modernen Rädern heraus. Rahmengeometrien in Y-Form, gefederte Hinterräder oder dicke, nicht runde Alurohre erschweren die Montage erheblich. In einigen Fällen hilft eine Spezialhalterung der Hersteller, gelegentlich ist die Montage aber dennoch nicht möglich. Die Tester empfehlen daher, das eigene Fahrrad beim Kauf dabei zu haben. Der Händler kann dann vor Ort prüfen, ob die Modelle zusammenpassen.

Auch das Kind sollten Eltern zum Probesitzen mitnehmen. So können sie feststellen, ob die Sitzschale bequem ist und ob die Fußrasten in ausreichendem Maße verstellbar sind.

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