Espressomaschinen Eine Kapselmaschine brüht den Besten

Wer „guten“ Espresso trinken will, hat viele Maschinen zur Wahl. Doch den „sehr guten“ kleinen Schwarzen bekommt man aus einem der getesteten Kapselgeräte. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test, für die sie 17 Espressomaschinen geprüft hat.

Im Test waren elf Vollautomaten und sechs Geräte mit Portionskapseln. Testsieger bei den Vollautomaten ist die Jura Impressa J5 für 1.190 Euro. Die Geräte mit Mahlwerk punkten vor allem mit ihrer Vielseitigkeit. Zwei teure Modelle „zaubern“ sogar Cappuccino und Latte Macchiato auf Knopfdruck. Das anschließende Reinigen und Entkalken ist allerdings aufwändig und oft teuer.

Noch unerfreulicher, zumindest für Allergiker: Auch diesmal fanden die Tester bei drei Vollautomaten Nickel. Die Siemens surpresso S50 und die baugleiche Bosch benvenuto B 40 geben das Schwermetall über die Aufschäumdüse ab. Bei der Krups Espresseria Automatic XP 7240 landet es direkt im Brühwasser. Das führte zur Abwertung.

Der Testsieger unter den Kapselgeräten brühte den besten Espresso mit besonders schöner Crema. Nachteil der Portionsmaschinen: Die Kapseln binden oft an ein bestimmtes System.

Vorsicht Verbrühungsgefahr: Mit der Krups Nescafé Dolce Gusto kann das Kaffeevergnügen schmerzhaft werden. Wird der Wahlhebel versehentlich ohne Kapselträger auf „Heißgetränk“ gestellt, schießt überraschend sehr heißes Wasser heraus. Das brachte dieser Maschine als einziger im Test eine nur „ausreichende“ Bewertung ein.

Die ausführlichen Ergebnisse finden sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

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