Erkältungs­mittel Welche Mittel wirk­lich helfen

Husten, Schnupfen und Heiser­keit sind lästig, aber meist harmlos. Da die Symptome aber sehr unangenehm sein können, bieten die Apotheken eine Vielzahl von Mitteln an, die Erkältungs­symptome lindern und behandeln. Doch längst nicht alle sind auch geeignet, wie die Zeit­schrift test für ihre Dezember-Ausgabe ermittelt hat.

Wenig geeignet sind zum Beispiel die Mittel Grip­postat C, Wick medinait Erkältungs­saft für die Nacht, Wick daymed Erkältungs­kapseln für den Tag, Doregrippin oder Aspirin Complex Granulat. Diese Mittel sind nicht sinn­voll zusammengesetzt, weil es sich um Kombinationen mehrerer Wirk­stoffe gegen verschiedene Erkältungs­symptome handelt.

Besser ist es, gezielt einzelne Erkältungs­symptome zu behandeln und Präparate zu benutzen, die nur einen Wirk­stoff enthalten. Hier kann man getrost die preis­wertesten Mittel kaufen. Bei Schmerzen und Fieber eignen sich zum Beispiel Mittel mit den Wirk­stoffen Azetylsalizylsäure (ASS), Ibuprofen oder Parazetamol. Bei Schnupfen hilft der Wirk­stoff Xylometazolin, der in Nasen­sprays vorhanden ist, die zwischen 2,56 Euro und 5,05 Euro für 10 ml kosten. Bei Husten können die Wirk­stoffe Ambroxol und Azetylzy­stein dazu beitragen, dass sich der fest­sitzende Schleim in den Bronchien löst und besser abge­hustet wird. Hier kosten die Mittel zwischen 2,30 Euro und 2,53 Euro für 100ml oder 3,51 und 4,45 Euro für 20 Tabletten.

Eine gute Alternative sind allerdings häufig auch einfache Haus­mittel wie ein Kopf­dampf­bad, Brust- oder Wadenwi­ckel, Kräutertee oder Gurgeln mit Salz­wasser.

Der ausführ­liche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeit­schrift test und unter www.test.de/grippemittel.

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