Erkältung und Grippe: Die besten rezeptfreien Medikamente

Schniefen, Krächzen, Husten – im Winter haben Erkältung und Grippe Hochsaison. Welche Medikamente die Symptome am besten lindern und welche Hausmittel sinnvoll sind, listet die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test auf. Dazu hat sie fast 300 Medikamente ausgewertet, die bei Erkältung und Grippe zum Einsatz kommen.

Laut Werbung sollen Kombipräparate mehrere Beschwerden auf einmal dämpfen. Die Stiftung Warentest hält dieses „Gießkannenprinzip“ aufgrund ihrer Auswertungen aber nicht für sinnvoll. Medikamente wie Wick MediNait, Grippostad C oder auch Aspirin Complex werden daher nicht empfohlen. Schonender und zielgenauer lassen sich die einzelnen Beschwerden mit Einstoffpräparaten behandeln. Bei Schmerzen und Fieber sind das zum Beispiel Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol (ab 0,94 Euro für 10 Tabletten) und Ibuprofen (2,50 Euro für 10 Tabletten).

Bei Schnupfen helfen etwa Sprays mit dem abschwellenden Wirkstoff Xylometazolin (ab 3,32 Euro für 10 ml) oder mit Salzlösung (ab 2,49 Euro für 10 ml). Bei trockenem Reizhusten werden z. B. Neotussan-Saft für 5,07 Euro pro Flache empfohlen oder Hustenstiller ratiopharm, 10 Pastillen für 3,70 Euro. Halsschmerzen lindert man am besten mit Lutschtabletten mit den Wirkstoffen Ambroxol oder Lidokain. Die günstigsten sind Nolaid Lutschtabletten für 5,90 Euro pro 20 Stück-Packung.

Als wichtigste Schutzmaßnahme empfehlen die Tester häufiges Händewaschen. Wen es trotzdem erwischt, der kann sich auch mit Hausmitteln kurieren, die ebenfalls vorgestellt werden. Patienten mit Verdacht auf Grippe gehören allerdings zum Arzt.

Der ausführliche Test Medikamente bei Erkältung und Grippe ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/erkaeltungsmittel veröffentlicht.