Empfehlungs­portale im Internet Entscheidungs­hilfe für den täglichen Konsum

Qype, Yelp, Golocal, Hotpot oder Kennst­dueinen – solche Empfehlungs­portale funk­tionieren auf den ersten Blick ähnlich wie die gelben Seiten. Sie liefern Informationen zu Dienst­leistern wie Kontakt­daten, Öffnungs­zeiten und Preis­niveau. Aber sie bieten noch etwas mehr: nämlich Meinungs­äußerungen anderer Kunden zum jeweiligen Angebot. So erfährt man, ob der Frisör einen guten Schnitt hinbe­kommt, wie die hausgemachten Nudeln beim Italiener um die Ecke schme­cken oder ob der Schuster sein Hand­werk gelernt hat.

In solchen Empfehlungs­portalen kann jeder seine Meinung kund­tun, wenn er sich registriert hat. Das ist kostenlos und öffnet die Tore für das Kommentieren von Dienst­leistungen aller Art. Es können auch bis zu fünf Sterne vergeben werden. Und die Kommentare können als „hilf­reich“ oder „weniger hilf­reich“ einge­stuft werden. Diese Bewertungen sind natürlich subjektiv und spiegeln zunächst die Meinung eines einzelnen wieder. Sind aber viele Nutzer der Meinung, das Personal im neuen Szenecafé sei unmoti­viert, kommt mit der viel beschworenen Schwarm­intelligenz des Web 2.0 eine Aussage zu Stande, anhand derer man schon über­legen könnte, ob man den Latte Macchiato nicht besser woanders trinkt.

test.de stellt verschiedene solcher Portale vor und zeigt, wie sie funk­tionieren. Nicht jede Bewertung ist vertrauens­würdig. Deshalb haben die Portale tech­nische Filter einge­baut, die z.B. Werbung aussortieren sollen. Oder aber sie vertrauen auf die Aufmerk­samkeit der Nutzer. test.de gibt zudem Tipps zum Einschätzen und Schreiben von Online-Bewertungen. Denn in der digitalen Welt gilt: Die Geschmä­cker sind verschieden, aber viele können auch nicht irren.

Mehr Informationen zum Thema unter unter www.test.de/empfehlungsportale.

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