Einfach- und Seniorenhandys: Für Nur-Telefonierer sind einige gut geeignet

Bei einem Test von acht Einfach- und fünf Seniorenhandys kamen die Prüfpersonen – Durchschnittsalter 63 Jahre – mit einem Einfachhandy am besten zurecht. Gleich dahinter plazierte sich aber ein spezielles Seniorenhandy. Große Tasten, große Schrift und ein einfarbiges Display erleichtern es auch einer Person mit Sehschwäche, zielsicher die gewünschten Rufnummern einzutippen.

Da die Gruppe der Senioren sehr heterogen ist, gibt es nicht ein Handy, das für alle Nutzer gleichermaßen zu empfehlen ist. Für Sehschwache gibt es im Test ebenso geeignete Modelle wie für Menschen mit einer Motorikschwäche. Einige Seniorenhandys verfügen über eine Notruftaste, mit der bis zu fünf verschiedene Personen angewählt werden, eins hat ein GPS-System, das die aktuelle Position des Handys direkt an Einsatzkräfte übermitteln kann.

Die Einfachhandys haben eine normale Größe und verfügen über eine klare Menüführung, einen hohen Kontrast des Displays, leicht bedienbare Tasten und gut leserliche Tastensymbole. Wer nur telefonieren oder SMS versenden möchte, ist mit dem Nokia 3110 Classic für 149 Euro am besten bedient.

Unter den Seniorenhandys schneidet das Fitage Big Easy 2 für 290 Euro am besten ab. Sie verzichten auf Musikspeicher, Kamera, Navigationssoftware oder Spiele und beschränken sich auf die Funktion des mobilen Telefonierens, sind aber deutlich größer und schwerer als die Einfachhandys.

Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test oder im Internet unter www.test.de.

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