17.03.2009

Eigenheim­förderung: Mehr Geld vom Staat

Mit güns­tigen Förderdarlehen und staatlichen Zuschüssen können Bauherren und Wohnungs­käufer mitunter 50.000 Euro und mehr sparen. Die April-Ausgabe der Zeit­schrift Finanztest listet auf, welche verschiedenen Fördermittel es gibt und wie man am besten profitiert.

Ganz neu ist die Wohn-Riester-Förderung für Haus -und Wohnungs­eigentümer: hier erhalten sie jetzt für die Tilgung ihres Darlehens die gleichen Zulagen und Steuer­vorteile wie für einen klassischen Riester-Spar­vertrag. Ebenfalls günstig sind die Darlehen der KfW-Förderbank. Für den Bau eines Energiespar­hauses vergibt sie Darlehen von bis zu 50.000 Euro zu Effektivzinsen unter 3 Prozent.

Auch die meisten Bundes­länder vergeben güns­tige Zuschüsse und Darlehen fürs Eigenheim. Die dafür geltenden Einkommens­grenzen haben viele Bundes­länder in den letzten Jahren ange­hoben. Familien mit Kindern werden häufig auch von Kommunen und Kirchen durch verbilligte Grund­stücke oder Baukosten­zuschüsse unterstützt.

Erste Anlauf­stelle für Modernisierer ist die KfW-Förderbank. Sie finanziert fast alle Maßnahmen, von der neuen Fassade bis zur Komplett­sanierung. Besonders günstig sind die Kredite für energieeffiziente Modernisierungen. Ab 1. April stockt die KfW diese Kredite um bis zu 50 Prozent auf. Für die Sanierung einer Immobilie unter Denkmal­schutz erhalten Haus­eigentümer hohe Steuer­förderungen. Auch der Einbau einer Ökoheizung oder eine professionelle Energieberatung werden oft mit Zuschüssen belohnt.

Der ausführ­liche Über­blick findet sich in der April-Ausgabe der Zeit­schrift Finanztest und unter www.test.de.