E-Scooter: Nur einer ist gut

Die meisten E-Scooter lassen sich schnell zusammenklappen. Sind aber schwer zu tragen.

Die meisten E-Scooter lassen sich schnell zusammenklappen. Sind aber schwer zu tragen. Kostenfreie Verwendung für redaktionelle Berichterstattung bei Verlinkung auf den Test. Bildnachweis: Stiftung Warentest.

Während Miet-Tretroller die Innenstädte fluten, ist der Markt für straßentaugliche E-Scooter für den Privatgebrauch noch überschaubar. Für die April-Ausgabe ihrer Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest sieben Elektroroller untersucht, die sich für den Transport zusammenklappen lassen. Perfekt für Pendler, eigentlich. Denn im Test offenbaren fünf der sieben E-Scooter schwerwiegende Mängel.

Die E-Scooter im Test kosten zwischen 400* und 1170 Euro, fahren bis zu 20 km/h und wiegen zwischen 11 und 17 Kilogramm. Ausgestattet sind sie mit Licht, Display, Klingel und mindestens zwei Bremsen. Auf ebenem Grund lässt sich mit ihnen meist problemlos cruisen, auch bei hohem Tempo. Sind die Räder jedoch zu klein, werden Schlaglöcher schnell zum Problem.

Vor allem der Bremsen-Test und die Belastungsprüfungen machten den Elektro-Scootern zu schaffen: Die Bremsen von drei Modellen erreichten nicht den gesetzlich geforderten Wert – in diesem Zustand hätte keiner der drei eine Straßenzulassung bekommen dürfen. Auch beim Belastungstest gingen zwei Modelle irreparabel kaputt.

Der Test E-Scooter findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/escooter-kaufen abrufbar.

test-Cover

* Korrigiert am 30.3.2020

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