Digitale Makler: Vermittlung und Verwaltung von Versicherungen per App

Jeder braucht sie, aber nicht jeder beschäftigt sich gern mit ihnen: Versicherungen. Digitale Makler können lästige Aufgaben übernehmen, indem sie etwa einen bestehenden Versicherungsschutz prüfen und optimieren. Die Stiftung Warentest hat in ihrer Zeitschrift Finanztest von sieben Makler-Apps „Knip“ und „Clark“ mit Gut bewertet, aber insgesamt einiges auszusetzen am Datenschutz, an den AGB und an der Beratungsqualität, dem wichtigsten Prüfkriterium.

Schöne neue Versicherungswelt: Makler-Apps vermitteln zwischen Kunden und Versicherungsgesellschaften. Sie beraten und dürfen für ihre Kunden tätig werden – dafür benötigen sie ein Mandat. Worüber sich manche User im Netz aufregen, konnten die Experten von Finanztest bestätigen: nur wenige Apps gaben sich im Testzeitraum klar als Makler zu erkennen.

Ist das Mandat per fingergewischter Unterschrift auf dem Handybildschirm erteilt, geht es an die Bestandsaufnahme. Das bedeutet, die App fragt den Kunden nach Lebensumständen und bestehenden Versicherungsverträgen. Bei den Versicherern holt die App dann weitere Details der vorhandenen Verträge ein. Auf dieser Grundlage kann sie dem Kunden neue oder optimierte Verträge anbieten und erhält für ihre Dienste vom Versicherer eine Direktvergütung. Auch die Kommunikation wird leicht gemacht – per Chat, Telefon und E-Mail.

Geeignet sind solche Apps laut Finanztest eher für informierte, online-affine Kunden. Nur zwei der geprüften Programme waren in puncto Datenschutz unkritisch, andere sendeten mehr Daten als nötig. Keine App beriet in allen Fragen sehr gut, sie hatten aber durchaus Stärken. Die eine beriet gut über Unfallversicherungen, schwächelte aber bei der Haftpflicht, bei der anderen war es genau anders herum.

Der Artikel „Digitale Makler“ findet sich in der Oktober-Ausgabe von Finanztest und online unter test.de/versicherungsapps.

Finanztest-Cover

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