Darmkrebs-Früherkennung Sinnvolle Methoden

Noch immer bleibt Darmkrebs oft lange unentdeckt, weil viele auf die Untersuchung verzichten. Dabei könnten Darmspiegelung und Stuhltest Leben retten. Beide Methoden sind nach Einschätzung der Stiftung Warentest sinnvoll, haben aber jeweils Vor- und Nachteile. Welche das sind, erklären die Experten in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test.

Mit dem Alter steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich. Ab 50 Jahren sollte sich deshalb jeder regelmäßig untersuchen lassen. Die Früherkennung wird von den Krankenkassen bezahlt. Versicherte zwischen 50 und 54 Jahren können einmal im Jahr einen Stuhltest machen. Hier wird der Stuhl auf Blut untersucht. Der Test ist harmlos, aber ungenauer als eine Darmspiegelung (Koloskopie).

Ab 55 Jahren haben Versicherte die Alternative zwischen einem Stuhltest alle zwei Jahre oder zwei Darmspiegelungen im Abstand von mindestens zehn Jahren. Die Experten der Stiftung Warentest empfehlen, ab diesem Alter die Darmspiegelung vorzuziehen. Bei dieser Methode sind zwar in seltenen Fällen Komplikationen möglich, dafür können Ärzte sogar Vorstufen von Krebs am Darm erkennen.

Zur Koloskopie sollten Versicherte auch schon in jüngeren Jahren gehen, wenn nahe Verwandte – also Großeltern, Eltern oder Geschwister – an Darmkrebs erkrankt sind, erstmals möglichst zehn Jahre vorm Erkrankungsalter der Angehörigen. Der Artikel in test zeigt außerdem, wie die Untersuchungen ablaufen und was es zu beachten gibt.

Der ausführliche Artikel Darmkrebs-Früherkennung erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 28.12.2012 am Kiosk) und ist bereits auf test.de abrufbar.

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