DVB-T-Empfänger und -Antennen: Günstige Modelle sind Testsieger

Schon für rund 50 Euro ist der Umstieg von analogem zu digitalem Antennenfernsehen möglich. Für diesen Betrag bekommen Verbraucher einen „guten“ DVB-T-Empfänger plus eine „gute“ Antenne. Denn ausgerechnet günstige Modelle gehören zu den Siegern der beiden Tests. Das berichtet die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe der Zeitschrift test.

Bei den DVB-T-Empfängern liegen der Comag SL 35T für 39 Euro und der Skymaster DT 155 für 50 Euro ganz vorne. Sie erhalten nicht nur für Bild- und Tonqualität, sondern auch insgesamt das Testurteil „Gut“.

Die beste Empfangsqualität unter den Antennen hat die Technisat Digitenne TT1 für 16 Euro. Die Zimmerantenne schlägt in diesem Testkritierium selbst Modelle, die mehr als 100 Euro kosten. Nachteil des Produkts ist allerdings die nur „befriedigende“ Handhabung und Verarbeitung. Im Gesamturteil liegt sie daher knapp hinter der besten Außenantenne, der Kathrein BZD 40 für 71 Euro.

Billiger ist es, vorhandene Antennen auf dem Hausdach oder in der Rumpelkammer einfach wieder in Betrieb zu nehmen. Denn auch klassische Haus- und Zimmerantennen aus dem Analogzeitalter können digitale Fernsehsignale verarbeiten.

Mittlerweile können rund 90 Prozent der deutschen Haushalte das digitale Antennenfernsehen DVB-T empfangen. Noch in diesem Jahr sollen die letzten analogen Übertragungen eingestellt werden.

Die ausführlichen Tests finden sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift test oder im Internet unter www.test.de.

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