Champagner und Sekt: Klassiker liegen im Test vorn

Recht­zeitig vor Silvester hat die Stiftung Warentest die Korken knallen lassen und Champagner und Sekt getestet. Feiern lässt es sich mit allen, aber es gibt Unterschiede – nicht nur im Reifegrad, sondern auch in Qualität und Preis. Beim Champagner waren Piper Heidsieck (26 Euro) und Lanson Black Label (30 Euro) die besten, beim Sekt Adam Henkell Chardonnay Brut Jahr­gangs­sekt 2005 (12 Euro) und Rotkäpp­chen Weiß­burgunder Sekt b. A. Saale/Unstrut (16 Euro).

15 Champagner, darunter ein Bio-Champagner, und 7 Sekte aus traditioneller Flaschengärung wurden im Test sensorisch beur­teilt und auf Schad­stoffe untersucht. Ein test-Qualitäts­urteil gab es, wie immer bei alkoholischen Getränken, nicht. Das sensorische Ergebnis kann sich sehen lassen: Beim Champagner gab es neben den beiden „sehr guten“ lauter „gute“ Produkte – nur der Fleury Demeter Champagne Brut (Bio) für 28,90 Euro war fast über­reif und deshalb „befriedigend“. Die Discounter-Champagner Veuve Monsigny von Aldi(Süd) und Comte de Brismand Champagne von Lidl lagen im „guten“ Mittel­feld und kosten mit jeweils 11,50 Euro nur einen Bruch­teil der teuren, aber „sehr guten“ Testsieger.

Beim Sekt fanden die Tester neben den zwei sensorisch „sehr guten“ Produkten fünf „gute“. Auch hier müssen sich die Verbraucher entscheiden, ob sie es lieber frischer mögen, oder gereifter – beim Champagner sorgt die Reife etwa für ein süßliches Brioche-Aroma durch die lange Lagerung auf der Hefe. Ein Tipp: Schaum­wein immer kühl lagern und nicht zu lange. In hohen, engen Gläsern perlt er länger.

Der ausführ­liche Test Champagner und Sekt ist in der Januar-Ausgabe der Zeit­schrift test und online unter www.test.de/schaumwein veröffent­licht.