Carsharing im Ausland: Bequem, aber nur für kurze Strecken lohnend

Mit Car2go, Drivenow und Flinkster fährt man auch im Ausland gut. Allerdings gibt es die Carsharing-Autos nur in wenigen europäischen Städten. Dort funktioniert das Mieten ebenso problemlos wie in Deutschland. Für kürzere Strecken und Familien oder kleine Gruppen kann Carsharing günstiger sein als öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi. Für längere Strecken sind Mietwagen häufig günstiger.

Die Carsharing-Unternehmen bieten ihre Dienste nicht nur in Deutschland an, sondern auch in einigen europäischen Städten. Car2go bedient sieben Städte in vier Ländern, darunter Mailand, Amsterdam, Wien und Madrid, bei Drivenow sind es acht Städte in acht Ländern, bei Flinkster zehn Städte in drei Ländern, die meisten davon in Norditalien. Wer in Deutschland bei den drei Unternehmen angemeldet ist, kann deren Autos in ganz Europa nutzen. Die Preise sind in etwa die gleichen wie in Deutschland, abgerechnet wird nach Fahrtdauer. Für kurze Fahrten, etwa vom Flughafen in die Innenstadt, kann das billiger als ein Taxi sein. Auch für Ziele innerhalb der Stadt, die mit Bus und Bahn schwer erreichbar sind, ist Carsharing eine bequeme Alternative. Für längere Strecken sind die spontan buchbaren Stundenpakete von Car2go (19,90 Euro für zwei Stunden) und Drivenow (29 Euro für drei Stunden) immer günstiger als die Abrechnung nach Fahrzeit.

Für längere Ausflüge lohnt sich der Vergleich mit einem Mietwagen. Neben dem günstigen Preis, vor allem, wenn im Voraus gebucht wird, hat ein Mietwagen den Vorteil, dass die Kasko-Selbstbeteiligung auf null reduziert werden kann. Das geht bei Carsharing meist nicht.

Der Test Carsharing im Ausland findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/carsharing-ausland abrufbar.