Brenn­barkeit von Kinder­textilien: Achtung bei Faschings­kostümen

Kinder­textilien sind mitunter brandgefähr­lich. Die Stiftung Warentest hat 44 Kleidungs­stücke für Kinder einem Feuertest ausgesetzt. Das erschre­ckende Ergebnis: Bei fast allen ist die Brandgefahr hoch.

Gerade zur Faschings­zeit ist Vorsicht angesagt. Faschings­kostüme setzten sich oft aus Baumwolle und Polyester zusammen. Die Gefahr: Diese Stoff­gemische kombinieren schnelles Entflammen von Baumwolle und heißes Abtropfen von Poly­ester­textilien. Beim Eisbären­kostüm aus Poly­acryl und Polyester tropften geschmolzene Stoff­fetzen ab und verkohlten.

Weder Preis noch Marke beein­flussen das Brenn­verhalten eines Kleidungs­stücks. Während die Jeans­hose von Wool­worth für 7,95 Euro eine geringe Brenn­barkeit aufwies, war das Puma-Sweatshirt für 37 Euro schnell entflamm­bar und deutlich brenn­bar. Je leichter der Stoff, umso schneller brennt er – was fatale Folgen haben kann.

Letzt­endlich schützt die nötige Vorsicht am besten vor Feuer, Kinder sollten sich von offenen Flammen fernhalten. Kommt es doch zum Brandfall: Ruhe bewahren und nicht losrennen. Falls möglich, die brennende Kleidung ausziehen. Anderenfalls sich schnell auf die Erde werfen und versuchen, das Feuer zu ersti­cken.

Der ausführ­liche Test findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de.

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