Blut­zucker­mess­geräte: Die meisten messen genau – eines aber nur „mangelhaft“

12 von 16 getesteten Blut­zucker­mess­geräten bieten den etwa acht Millionen deutschen Diabetikern eine „sehr gute“ oder „gute“ Mess­genauigkeit, darunter auch preisgüns­tige. Drei erreichten nur die Note „Befriedigend“ und eines die Note „Mangelhaft“. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von Blut­zucker­mess­geräten zu Preisen von 7,95 Euro bis 51 Euro, veröffent­licht in der Juli-Ausgabe der Zeit­schrift test.

Jeweils mit der Note 1,7 ganz vorne liegen drei Mess­geräte: Accu-Chek Aviva (46 Euro), Free­Style Free­dom Lite (51 Euro) und OneTouch Verio Pro (50 Euro). Mit der Note 1,8 nur sehr knapp dahinter, aber mit 29,90 Euro deutlich preisgüns­tiger, ist das Gerät Stada Gluco Result.

Unter den „guten“ sind viele, die von den Krankenkassen als so genannte „B-Geräte“ einge­stuft werden. Bei „B-Geräten“ sind die Test­streifen in der Regel billiger als für „A-Geräte“. So sind 50 Streifen für viele „B-Geräte“ im Test schon für 20 Euro oder weniger zu haben, bei vier der sechs „A-Geräte“ kosten sie über 24 Euro – ein Preis­vergleich lohnt sich also. Alle Geräte im Test lassen sich leicht bedienen, keine Stech­hilfe tut beim Piksen unnötig weh.

Der ausführ­liche Test Blut­zucker­mess­geräte ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/blutzuckermessung veröffent­licht.

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