Beamer: Video-Projektoren bringen die Fanmeile ins Wohnzimmer

Mit einem Beamer kann man Nationaltorwart Manuel Neuer zur Fußball-WM in seiner tatsächlichen Körpergröße von 1,93 Meter auf die Leinwand bringen. So kommt beim Fußball gucken mit Freunden zu Hause Public-Viewing-Atmosphäre auf. Die Zeitschrift test der Stiftung Warentest zeigt in ihrer Juni-Ausgabe aber auch Schwächen auf: Beamer fressen viel Strom, sind auf externe Geräte angewiesen und benötigen eine dunkle Umgebung.

Es ist kein ganz günstiger Spaß, die WM mit dem Sieger des Beamer-Tests zu verfolgen: Der Panasonic PT-AT6000E liefert die beste Bildqualität aller getesteten Geräte, ist aber mit 2.200 Euro auch das mit dem höchsten Preis. Alternativen mit dem Qualitätsurteil „gut“ gibt es ab 775 Euro. Sie bieten eine richtig große Bilddiagonale, Full-HD-Auflösung und Kinogefühl für zu Hause. Ein paar Schwächen haben Beamer aber auch: Optimales Bild gibt es häufig nur in abgedunkelten Räumen, Beamer haben weder TV-Empfänger noch taugliche Lautsprecher und fressen inklusive der deshalb notwendigen externen Zusatzgeräte ordentlich Strom.

Die Stiftung Warentest rät, beim Kauf eines Beamers nicht so sehr auf das Kontrastverhältnis zu schauen, da dieses bei allen Beamern vollkommen ausreicht. Wichtiger ist es, auf die Helligkeit der Lampe zu achten.

Außerdem können Verbraucher überlegen, statt eines Beamers einen großen Fernseher zu kaufen. Hilfreich bei der Kaufentscheidung: test lässt Beamer und Fernseher im Duell gegeneinander antreten.

Der ausführliche Test „Beamer“ und das „Duell: Beamer gegen Fernseher“ erscheinen in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 23.5.2014 am Kiosk) und sind bereits unter www.test.de/beamer abrufbar.

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