Bausparen zur Modernisierung: Jahre im Voraus einen günstigen Kredit sichern

Hausbesitzern, die ihr Eigenheim modernisieren wollen, bietet ein Bausparvertrag viele Pluspunkte im Vergleich zu einem Bankkredit. Vor allem durch den versicherten Zinssatz können sich Bausparer langfristig Vorteile sichern. Für Modernisierungsvorhaben bis 50.000 Euro gibt es von der Bank oft keine günstigen Angebote. Anhand dreier Modellfälle hat die Stiftung Warentest die günstigsten Bausparangebote für Immobilieneigentümer ermittelt, die in vier bis acht Jahren renovieren wollen. Wer vorne liegt, hängt von den Zielen des Sparers ab. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online auf www.test.de/bausparen.

In den meisten Fällen steht ein neues Bad ganz oben auf der Wunschliste. Spätestens nach 20 Jahren muss jedoch auch der Heizkessel ausgetauscht werden, neue Fenster werden alle 40 Jahre benötigt. Reserven für Modernisierungsarbeiten sollten rechtzeitig angelegt werden. Die neuen Tarife der Bausparkassen sind dafür attraktiver denn je, auch für kleine Darlehen.

Durch einen Bausparvertrag ist der Kunde gegen steigende Zinsen abgesichert. Der Zinssatz ist auf zumeist 2 bis 3 Prozent festgelegt und somit unabhängig von den Entwicklungen am Kapitalmarkt. Trotz zusätzlicher Abschlussgebühren und zurzeit niedriger Zinsen auf das Guthaben profitiert der Bausparer davon. Und noch weitere Vorteile bringt der Bausparvertrag mit sich: Eine staatliche Wohnbauprämie ist möglich und auch die Notar- und Grundbuchkosten können gespart werden, da die Bausparkassen meist auf einen Eintrag des Kredites im Grundbuch verzichten.

Entscheidend ist es jedoch, dass das Angebot auf die Ziele und finanziellen Möglichkeiten des Bausparers abgestimmt ist. Bausparsumme, Sparraten und die Bedingungen der Zuteilung sind dabei wichtige Parameter. Mit dem kostenlosen Bausparrechner können die Angebote untereinander und mit einer Bankfinanzierung verglichen werden (www.test.de/bausparrechner).

Der ausführliche Test Eigenheimfinanzierung erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 15.06.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/bausparen abrufbar.

Pressematerial

Drei Fragen an Jörg Sahr, Finanztest-Redakteur

  • Für wen macht ein Bausparvertrag am meisten Sinn?

Für alle, die mittel und langfristig die eigenen Wände modernisieren möchten und sich gegen steigende Zinsen absichern. Das gilt vor allem für Modernisierungsvorhaben bis 50 000 Euro. Für kleinere Darlehen gibt es von Banken oft keine günstigen Angebote.

  • Woran erkenne ich einen „Guten“ Bausparvertrag?

Die für den Sparer optimale Lösung kann sich je nach Tarif und Bausparkasse unterscheiden. Es gibt aber einige Regeln, mit denen Bausparer erkennen, ob ein Angebot auf ihren Bedarf zugeschnitten ist:

- Die Auszahlung aus dem Vertrag sollte für die geplante Modernisierung reichen.

- Die Spar- und Tilgungsraten dürfen die finanziellen Möglichkeiten des Bausparers nicht übersteigen.

- Die Bausparsumme wird voraussichtlich zeitnah zur geplanten Modernisierung zugeteilt.

- Das Guthaben auf dem Bausparvertrag sollte bei Zuteilung nicht viel höher sein als das tarifliche Mindestguthaben von 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme.

  • Gibt es einen Tarif der für alle passt?

Nein. Welcher Tarif am besten ist, hängt von den Zielen des Sparers ab, vor allem von Sparzeit und Finanzierungssumme. In unseren Modellfällen liegt jedes Mal eine andere Bausparkasse vorn.

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