Baufinanzierung: Zinsen unter 2 Prozent bis zum Schluss

Immobilienkäufer können sich Zinsen unter 2 Prozent sichern, bis sie schuldenfrei sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juli-Ausgabe, für die sie die Konditionen für zinssichere Kredite bei 67 Banken, Versicherern, Kreditvermittlern und Bausparkassen ermittelt hat. Das günstigste Volltilgerdarlehen mit 20 Jahren Laufzeit gab es schon zum Effektivzins von 1,57 Prozent. Der Topzins für einen Kredit mit 25 Jahren Laufzeit lag bei 1,86 Prozent. Auch bei Kombikrediten mit Bausparverträgen stand oft eine Eins vor dem Komma.

Ein Volltilgerdarlehen oder ein günstiger Kombikredit ist eine gute Wahl, wenn sich Immobilienkäufer dauerhaft vor steigenden Zinsen schützen wollen und keine größeren Sondertilgungen planen. So lässt sich die Monatsrate von Anfang bis zum Ende der Finanzierung genau kalkulieren. Das gilt für Bankdarlehen ebenso wie für Bausparfinanzierungen, die das Zinserhöhungsrisiko durch Kombination eines Kredits mit einem Bausparvertrag ausschalten. Gute Angebote gibt es in beiden Varianten. Im Test waren die Topangebote von Banken und Vermittlern allerdings besser als die günstigsten Kombikredite.

Die Sicherheit hat ihren Preis. Für einen Kredit mit festen Zinsen für eine Laufzeit von 20 oder 25 Jahren zahlen Kreditnehmer anfangs mindestens ein halbes Prozent mehr Zinsen im Jahr als für einen Kredit, dessen Zinsbindung bei gleicher Laufzeit schon nach zehn Jahren endet. Dafür muss sich der Kunde nicht sorgen, dass die Zinsen in fünf oder zehn Jahren vielleicht doppelt oder dreifach so hoch sind wie heute.

Der ausführliche Test erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 21.06.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/immobilienkredit abrufbar.

Finanztest-Cover

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