Basketzertifikate Hohe Risiken bei originellen Anlageideen

Investieren in die Fußball-WM 2010, in Hersteller von Videospielen oder Rohstoffe aus Lateinamerika – das geht mit Basketzertifikaten. Anleger beteiligen sich an einem Wertpapierkorb und profitieren von den Kursanstiegen der enthaltenen Aktien. Sie können so gezielt auf Trends, Boomregionen oder Zukunftsbranchen setzen. Die Risiken aber sind höher als bei einer breitgestreuten Anlage, schreibt die Zeitschrift Finanztest in der September-Ausgabe.

Mit Basketzertifikaten spekulieren Anleger auf eine Anlageidee: Der Emittent wählt Aktien von Unternehmen einer bestimmten Branche, einer Region oder themenorientiert aus und stellt sie in einem Korb zusammen. Die Kreativität der Zertifikatebauer scheint keine Grenzen zu kennen: Aktienkörbe investieren in Wettanbieter und Hersteller von Luxusgütern ebenso wie in wachstumsstarke Unternehmen Afrikas. Selbst vor der Rüstungsbranche machen Basketzertifikate keinen Halt.

Stiftung Warentest hat in der September-Ausgabe von Finanztest 31 Basketzertifikate in einer Übersicht zusammengestellt. Die Zeitschrift gibt außerdem Tipps, worauf Anleger bei der Auswahl achten sollten – zum Beispiel auf die Kosten: Manche Banken fordern Verwaltungsgebühren von oft mehr als einem Prozent. Wenn Anleger an der Börse kaufen, sollte der Spread, die Spanne zwischen An- und Verkaufswert, nicht zu hoch sein. Gut ist laut Finanztest auch, wenn die Bank die Dividenden auszahlt.

Eine Vorschrift über die Mindestanzahl von Aktien gibt es bei Zertifikaten nicht. Aber: Je mehr Aktien im Korb liegen, desto besser ist die Risikostreuung.

Alle Ergebnisse des Tests stehen in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de

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