Bank­gebühren Große Unterschiede bei Depot­kosten und Trans­aktions­gebühren

Millionen von Anlegern verschenken jedes Jahr Geld für teure Depots und hohe Gebühren für Wert­papierkäufe. Dabei kann man bei preisgüns­tigeren Anbietern nicht nur einige Hundert Euro sparen, sondern sein Depot auch fit machen für die ab 2009 gültige Abgeltung­steuer. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeit­schrift Finanztest, die für die Februar-Ausgabe Depot­kosten und Trans­aktions­gebühren von 35 Banken untersucht und gewaltige Unterschiede gefunden hat.

Für einen Aktienkauf im Wert von 50.000 Euro zahlt ein Anleger in den meisten Bank­filialen um die 500 Euro Gebühren. Online kostet ein gleicher Kauf- oder Verkaufs­auftrag bei vielen Direkt­banken nur etwa 10 bis 30 Euro. Ganz vermeiden lassen sich Gebühren für Kauf- oder Verkaufs­aufträge nicht. Die Aufbewahrung der Wert­papiere ist dagegen kostenlos möglich, zum Beispiel ohne Neben­bedingungen bei DABbank oder ING-Diba. Bei anderen Banken zahlt man hierfür bis zu 180 Euro pro Jahr.

Die Abgeltung­steuer bringt es mit sich, dass Anleger am besten noch im Jahr 2008 all die Aktien, Anleihen und Fonds kaufen, die sie lang­fristig behalten wollen. Nur dann können sie künftige Kurs­gewinne steuerfrei einstreichen, wenn sie die einjährige Spekulations­frist hinter sich haben.

Der ausführ­liche Bericht findet sich in der Februar-Ausgabe von Finanztest oder im Internet unter www.test.de.

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