Babytragen: Vier Modelle sind mangelhaft

Aus zwei Tragen können Kinder herausfallen und zwei andere Modelle enthalten sehr hohe Mengen an Schadstoffen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift test. Dafür wurden 15 Tragen und Tücher für Kinder von der Geburt bis drei Jahre untersucht. Vom Wickeltuch über Halbschnallen- bis zu Vollschnallen-Tragen war alles dabei. Neun Modelle sind gut.

Bei zwei Halbschnallen-Tragen von Fidella und Limas können die Gurte, wenn das Kind auf dem Rücken getragen wird, von den Schultern rutschen. Das Kind stürzt dann zu Boden. Ein Brustgurt kann das verhindern und wird von den Anbietern in Reaktion auf unseren Test nun beigelegt. Schadstoffe haben die Tester in zwei Modellen gefunden: Formaldehyd in der Fillikid-Trage und Flammschutzmittel im Modell von Stokke. „Kinder lutschen und knabbern am Material, sie sabbern und schwitzen darin. Deshalb sollten Tragen und Tücher frei von Schadstoffen sein“, so der test-Experte Nico Langenbeck.

Die richtige Tragetechnik fördert nicht nur die Bindung zum Kind, sondern unterstützt auch die gesunde Ausbildung der Hüfte. Sieben Produkte im Test ermöglichen dem Baby eine sehr gute Beinhaltung: In den Tragen von Babybjörn, Fillikid und Lictin sitzen die Babys nicht optimal. Außerdem lassen sich diese Tragen nicht individuell anpassen. Für Kinder und kleine Babys eignen sich Tücher oft besser. Eltern binden das Tuch vor jedem Tragen neu. Damit passen sie sie an die Größe des Kindes an.

Der Test Babytragen und Tragetücher findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/babytragen abrufbar.

test-Cover

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