Autokindersitze Drei Sitze sind „mangelhaft“

Autokindersitze mit Isofix-Befestigung sind nicht nur einfach zu montieren, sondern oft auch besonders sicher. Im Vergleichstest der Stiftung Warentest und dem ADAC hat ein Isofix-Modell zum zweiten Mal als einziges die Bestnote „Sehr gut“ bekommen. Das berichtet die Zeitschrift test in ihrer Juni-Ausgabe.

Isofix-Sitze haben stabile Fanghaken, die in Ösen einrasten, die wiederum fest mit der Autokarosserie verbunden sind. Nachteil der Befestigung ist, dass sie nicht in jedem Automodell anzubringen ist. Zwar lassen sich die Sitze auch klassisch mit dem Dreipunktgurt befestigen, die Sicherheitsvorteile gehen dann allerdings verloren.

Vom Baby bis zum Schulkind fanden die Tester in jeder Gewichtsklasse „gute“, sichere Autokindersitze. Allerdings erhielten auch drei von 26 Modellen ein „Mangelhaft“, weil sie bei einem Seitenaufprall beziehungsweise einem Frontaufprall nur „mangelhafte“ Sicherheit bieten.

Die Stiftung Warentest rät, den Einbau des Kindersitzes vor dem Kauf im eigenen Auto zu prüfen und das Kind probesitzen zu lassen. In Babyschalen sitzt das Kind grundsätzlich rückwärts, da so die Nackenbelastung beim Aufprall geringer ist. Erst wenn der Kopf des Kindes den Schalenrand überragt, sollte man auf einen vorwärtsgerichteten Sitz wechseln.

Der ausführliche Test findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de/autokindersitze.

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