Autofinanzierung: Der günstigste Weg zum neuen Auto

Barkauf, Ratenkredit oder Drei-Wege-Finanzierung – welche Autofinanzierung ist die beste? Finanztest hat bei knapp 50 Anbietern Finanzierungsangebote eingeholt und die günstigsten Autokredite ermittelt. Ergebnis: Der Ratenkredit der Autobank ist nicht immer die beste Wahl. Andere Banken machen oft bessere Angebote.

„Wer es sich leisten kann, sollte bar zahlen“, sagt Finanztest-Expertin Kerstin Backofen. Das ist immer am günstigsten. Wer jedoch auf einen Kredit angewiesen ist, sollte sich auf jeden Fall mehrere Angebote einholen.

Die Herstellerbank ist zwar bequem, oft aber auch teurer. Beispiel 1er-BMW: Hier machte die BMW Bank das teuerste Angebot, im Vergleich zum günstigsten Kreditvermittler zahlt der Kunde über die Laufzeit gerechnet fast 1500 Euro mehr.

Bessere Angebote machen die Herstellerbanken bei der so genannten Drei-Wege-Finanzierung. Dabei zahlt der Kunde meist drei oder vier Jahre lang Raten und entscheidet sich erst dann, ob er das Auto kauft, zurückgibt oder weiterfinanziert.

Die Raten sind zwar zunächst deutlich niedriger als beim Ratenkauf, aber es wird eine hohe Abschlussrate fällig. Insgesamt ist die Drei-Wege-Finanzierung fast immer teurer als ein Ratenkredit. Besonders eine Anschlussfinanzierung treibt die Gesamtkosten für das Auto in die Höhe.

Unter www.test.de/rechner-autokauf können Käufer berechnen, welche Finanzierungsart für sie am günstigsten ist. Der vollständige Test Autofinanzierung findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/autokauf.

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