Autobatterien im Test: Kalt erwischt

Vor dem Wintereinbruch ist die richtige Zeit, um sich mit der Autobatterie zu beschäftigen. Die sollte man nämlich einmal im Jahr checken und gegebenenfalls nachladen lassen. Die Stiftung Warentest hat an zwölf Autostarterbatterien für Kompakt- bis Mittelklasse-Pkw die Leistungsangaben, Gebrauchseigenschaften und Haltbarkeit getestet. Zwei bekamen die Note „Mangelhaft“, aber es gab auch drei „gute“ im Test.

In der Pannenstatistik der Automobilclubs ist die Batterie mit Abstand die häufigste Pannenursache. Das sollten Autofahrer bedenken und ihre Batterien regelmäßig in der Werkstatt checken lassen, da man den Wasserstand der wartungsfreien Batterien nicht mehr selbst prüfen und korrigieren kann. Ist Ersatz fällig, muss man im Schnitt um die 130 Euro für eine „gute“ Batterie hinlegen. Dafür kann man hier aber auch erwarten, dass die Leistungsangaben erfüllt werden.

Das ist nämlich nicht immer der Fall. Viele Fabrikate wurden abgewertet, weil „weniger drin ist als außen draufsteht“, schreibt die Zeitschrift test in ihrer November-Ausgabe. Insgesamt sieben Batterien wiesen eine geringere Kapazität oder geringeren Kaltstartstrom auf als versprochen. Untersucht wurden auch die Gebrauchseigenschaften wie Wasserverbrauch, Ladungsaufnahme, Rüttelfestigkeit und Tiefentladung – und natürlich die Haltbarkeit. In der wichtigen Disziplin Zyklenfestigkeit waren immerhin 6 der 12 Produkte „gut“.

Die ausführlichen Ergebnisse finden sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

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