Antimückenmittel: Nur 4 von 21 überzeugen im Test

Die vier besten Mittel im Test wehren sowohl die gewöhnliche Hausmücke als auch Gelbfieber- und Malariamücken zuverlässig ab, im Idealfall acht Stunden lang. Andere schützen nur teilweise oder sind sogar völlig wirkungslos. Ob Spray, Schaum oder Lotion – von den 21 getesteten Mückenmitteln zum Einreiben schneiden vier „gut“, drei „befriedigend“, neun „ausreichend“ und fünf nur „mangelhaft“ ab. Die sechs geprüften Mückenarmbänder können die stechfreudigen Insekten nicht vertreiben, geschweige denn Stiche verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Die besten Antimückenmittel halten tag- und dämmerungsaktive Mücken sowie Malariaüberträger für mehrere Stunden vom Stechen ab. Grundsätzlich gilt: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Die meisten Mittel reizen Augen und Schleimhäute – je nach eingesetztem Wirkstoff. Wer in den Tropen unterwegs ist, sollte zu einem Mittel mit Diethyltoluamid, kurz DEET, greifen.

DEET-Produkte schützen am besten. Ähnlich effektiv, aber etwas besser verträglich sind Produkte mit dem Wirkstoff Icaridin. Sie reichen in der Regel in Deutschland aus. Am wenigsten belastet die Schleimhaut ein Gel für Kinder, doch es schützt nur „ausreichend“ gegen Mückenstiche. Ein Mittel mit einer doppelt so hohen Icaridin-Konzentration schafft es dagegen zum Testsieger.

Schützen sollten sich Erwachsene und Kinder auch mit dichtgewebter, heller und langärmliger Kleidung. Denn Mücken stechen eher auf dunkler Wäsche zu. Kopfnetze halten Insekten etwa beim Paddeln und Wandern auf Abstand. Die Wohnung hält man am einfachsten mit feinmaschigen Fliegengittern mückenfrei.

Der ausführliche Test Antimückenmittel erscheint in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 23.05.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/mueckenschutz abrufbar.