Anschlusskredite: Minizinsen sichern

Immobilienbesitzer können sich jetzt die Minizinsen für ihre Anschlussfinanzierung sichern. Günstige Angebote gibt es in allen Varianten, egal ob der Kredit sofort oder erst später gebraucht wird. Finanztest hat aktuell die Zinssätze für Anschlusskredite von 79 Kreditinstituten und Vermittlern untersucht. Darunter sind auch Forwarddarlehen, die erst in zwei, drei oder vier Jahren die Restschuld des bestehenden Darlehens ablösen – zu Konditionen, die der Kunde schon heute fest mit der Bank vereinbaren kann.

Für einen Anschlusskredit mit zehn Jahren Zinsbindung verlangen die günstigsten Banken und Vermittler im Test nicht einmal 1 Prozent Zinsen im Jahr. Der Topzins für eine 15-jährige Laufzeit lag Ende Juli bei niedrigen 1,26 Prozent. Forwarddarlehen sind teurer, schützen aber vor steigenden Zinsen. Wer zum Beispiel den Anschlusskredit erst in drei Jahren benötigt, kann sich dafür auf Dauer einen Zinssatz ab 1,5 Prozent sichern. Ob Anschlusskredit oder Forwarddarlehen, es lohnt laut Finanztest, mehrere Angebote zu vergleichen. Bei einem 150.000 Euro Darlehen sparen Immobilieninteressierte bis zu 15.000 Euro.

Bei allen Krediten im Test handelt es sich um Volltilgerdarlehen, die der Kreditnehmer innerhalb der Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren bis auf den letzten Cent tilgt. Eine erneute Anschlussfinanzierung ist dann nicht mehr nötig. Zudem bieten viele Banken einen Zinsbonus für Volltilgerdarlehen an.

Für eine Erstfinanzierung sind solche Darlehen meist nicht geeignet. Nur wenige Käufer können sich die hohen Raten für eine schnelle Tilgung leisten. Für einen Anschlusskredit ist ein Volltilgerdarlehen jedoch oft ideal. Ein Teil des Kredits ist bereits getilgt und für die Restschuld fällt ein geringerer Zinssatz an als bisher.

Der ausführliche Test erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 23.08.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/anschlusskredite abrufbar.

Finanztest-Cover

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