Alters­vorsorge und Inflation Was vom Geld morgen bleibt

1.000 Euro sind in zwanzig Jahren nur noch 673 Euro wert – bei nur zwei Prozent Inflation. Deshalb will das Geld fürs Alter gut angelegt sein. Finanztest hat ermittelt, für wen mit welcher Alters­vorsorge unterm Strich am meisten übrig bleibt.

Zwei Prozent sind realistisch, im vergangenen Jahr­zehnt verlor das Geld in Deutsch­land im Schnitt jähr­lich so viel an Kauf­kraft. Mit dieser Geld­entwertung schrumpft auch das Vermögen. Das heißt: Für das gleiche Geld lässt sich morgen weniger einkaufen als heute.

Umso wichtiger ist es, bei den Anstrengungen für die Alters­vorsorge die Rendite im Auge zu behalten. Finanztest hat verglichen, wie sich bei angenom­menen Renditen und zwei Prozent Inflation pro Jahr die Alters­vorsorge verändert: für Riester- und Rürup-Vertrag, für Firmen­verträge und private Renten­versicherungen. Pessi­misten können den Kauf­kraft­verlust auch höher ansetzen.

Arbeitnehmer mit einem Einkommen von bis zu 45.000 Euro im Jahr sind mit einer Firmenrente gut beraten, denn bis dahin sind auf ihre Sparbeiträge weder Steuern noch Sozial­abgaben fällig. Wer gut verdient und gesetzlich versichert ist, sollte dagegen besser auf eine Riester-Rente setzen. Wohl­habende Rentner entgehen dem Kauf­kraft­verlust, wenn sie ihr Vermögen geschickt vermehren. Jüngere Leute sollten mehr Geld zurück legen, um mit der Alters­vorsorge die Inflation zu über­holen.

Der ausführ­liche Artikel zu Inflation und Altersvorsorge findet sich in der aktuellen Ausgabe von Finanztest und unter www.test.de, der Inflations­rechner im Internet unter www.test.de/finanzbedarf.

Kontakt

Wenn Sie über die Stiftung Warentest berichten oder Expertinnen und Experten interviewen möchten, kontaktieren Sie das Kommunikations-Team.