Aktionsware Inline-Skates von real im Schnelltest: Nur für Gelegenheitsfahrer

Pünktlich zum Saisonstart und passend kurz vor Ostern sind sie überall zu haben: Inline-Skates zum Schnäppchen-Preis. Doch taugen die Billigroller als Osterei? Die Stiftung Warentest hat sich exemplarisch für den Rebel Speed II entschieden, der seit letzter Woche bei real für knapp 40 Euro im Angebot ist. Im Praxistest musste er zeigen, was er drauf hat.

Rebellen sind nie bequem, auch der Rebel Speed II ist es nicht: Der Schuh weist im Fersenbereich starke Falten und an der Sohle eine Naht auf. Der seitliche Halt im Schuh ist relativ schlecht: Erst bei stärkerem Abkippen begrenzt die starre Kunststoffmanschette das Spiel.

Mehrmals mussten die Testläufer eine Asphaltschräge herunterrollen. Die Rolleigenschaften des Rebels sind befriedigend, die erreichte Geschwindigkeit war durchaus mit der von Markenskates vergleichbar. Anders das Ergebnis beim Fahrtest: Besonders bei höheren Geschwindigkeiten ist das Fahren mit dem Rebel deutlich anstrengender.

Fazit: Für Gelegenheitsfahrer ist der Rebel Speed II gerade noch geeignet – für denjenigen etwa, der seine kleinen Kindern ab und an beim Skaten begleiten möchte. Wer mehr will, sollte trotz des niedrigen Preises nicht zugreifen. Markenskates aus der Vorjahreskollektion sind in diesem Fall die bessere Wahl. Auch sie werden derzeit fast überall als Schnäppchen angeboten. Fahrkomfort und Passform dieser Markenschuhe sind deutlich besser. Wer Glück hat, bekommt im Vorjahr mit „gut“ getestete Skates derzeit schon für weniger als 100 Euro. Ausführliche Informationen zu den Inline-Skates von real finden sich online.

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