Abheben an Geld­automaten Bis zu 7,50 Euro Gebühr

Geldziehen bei Sparkassen und Volks­banken ist für Kunden fremder Banken oft sehr teuer. Den Spitzen­satz von 7,50 Euro berechnet die Volks­bank Eisen­berg laut einer Erhebung der Zeit­schrift Finanztest. Die Sparkasse Fürs­tenfeld­bruck verlangt 5,99 und zahlreiche weitere Sparkassen und Volks­banken berechnen 5 Euro. Die güns­tigste Gebühr beträgt 1,89 Euro bei der PSD Nieder­bayern-Oberpfalz.

Kostenlos ist Geld­abheben immer an den Auto­maten der eigenen Bank oder dann, wenn sie sich mit mehreren Banken zu einem Auto­maten­verbund wie der Cash Group oder dem Cashpool zusammen­geschlossen hat. Banken wie die ING-Diba und Wüstenrot Bank erweitern die kostenlosen Abhebe­möglich­keiten, indem sie zum Giro­konto eigene Visa-Kreditkarten ausgeben, mit denen die Kunden den meisten Auto­maten mit Visa-Zeichen kostenlos Geld abheben.

Besonders in ländlichen Gebieten, in denen es wenige Alternativen gibt, muss man bei Sparkassen und Volks­banken aber oft tief in die Tasche greifen, wenn man kein Kunde ist und Geld ziehen will. Nicht selten sind hier 5 Euro fällig. Billiger ist es bei den PSD-Banken (höchs­tens 1,95 Euro) und privaten Banken mit eigenen Auto­maten und ihren Auto­maten­verbünden. Fremd­kunden zahlen hier meist ebenfalls 1,95 Euro, der teuerste ermittelte Anbieter ist die SKG Bank mit einer Gebühr in Höhe von 4 Euro.

Der ausführ­liche Giro­konto-Test ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/girokonto veröffent­licht.

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