20 Jahre Finanztest: Erfolgs­titel feiert Jubiläum

Die Zeit­schrift Finanztest feiert ihr 20jähriges Jubiläum und hat es in dieser Zeit zum erfolg­reichsten deutschen monatlichen Wirt­schafts­magazin gebracht. Die verkaufte Auflage von durch­schnitt­lich 250.000 Exemplaren wird laut dem Institut für Demoskopie Allens­bach jeden Monat von 1,3 Mio. Menschen gelesen.

Das von der Stiftung Warentest heraus­gegebene anzeigenfreie Magazin veröffent­licht Tests von Versicherungen, Geld­anlagepro­dukten und allem, was sich zur Alters­vorsorge eignet – ähnlich wie das Schwestern­blatt test bei Produkten und Dienst­leistungen. Es berichtet über Unter­suchungen von Bank­darlehen und Bauspar­verträgen sowie Informationen zu den Themen Recht und Steuern. In den vergangenen zwei Jahr­zehnten hat Finanztest zahlreiche Anleger davor bewahrt, in dubiose Geld­anlagen zu investieren, aufgezeigt, wo es die jeweils besten Zinsen gibt und erklärt, warum die private Alters­vorsorge wichtig ist und in welche Produkte man investieren sollte. Durch die veröffent­lichte Kritik wurden Versicherungs­bedingungen im Sinne der Kunden verbessert, Daten­miss­brauch abge­stellt, Dispozinsen gesenkt und die Angabe des effektiven Jahres­zinses beim Bausparen neu geregelt. „Unser nächstes Ziel muss sein, dass durch unsere Tests nicht nur die Finanz­produkte besser werden, sondern künftig auch die Beratung“, sagt Chef­redak­teur Hermann-Josef Tenhagen.

Allein von Finanz­vertrieben und Anbietern riskanter Unter­nehmens­beteiligungen hat Finanztest im Schnitt jähr­lich 24 Unterlassungs­aufforderungen erhalten. Aber auch Banken und Versicherungen waren am Anfang nicht immer glück­lich mit den Test­ergeb­nissen. Man könne ihre Produkte nicht miteinander vergleichen wie etwa Wasch­maschinen, lautete das Argument. Inzwischen werben jedoch viele Anbieter mit ihren guten Ergeb­nissen und andere verbessern ihre Angebote, um beim nächsten Mal ebenfalls in der Spitzengruppe zu landen.

Am Mitt­woch, 15.12.2010, findet ab 13 Uhr ein Chat zum Jubiläum u. a. mit Chef­redak­teur Hermann-Josef Tenhagen statt. Stellen Sie jetzt schon Ihre Fragen.

Broschüre zum Jubiläum (pdf-Datei)