ppb Direkt Schnelltest

Die Deutsche Pfand­brief­bank bietet unter dem Namen pbb Direkt Tages- und Fest­geld an. Die Experten von Finanztest haben sich das neue Angebot angesehen. Das Fazit ihres Schnell­tests: Andere Banken bieten mehr.

Tages- und Fest­geld seit März

Die Deutsche Pfand­brief­bank bietet unter dem Namen pbb Direkt seit März 2013 Tages- und Fest­geld an. Die Deutsche Pfand­brief­bank ist Nach­folgerin der Hypo Real Estate, die der Bund und andere Banken im Jahr 2008 mit Milliarden­hilfen retten mussten. Für Tages­geld zahlt pbb Direkt 0,8 Prozent Zinsen nominal pro Jahr. Wer sein Geld ein Jahr lang ohne Kündigungs­möglich­keit anlegen will, erhält 1,5 Prozent Zinsen, für zwei Jahre 1,75 Prozent und für drei Jahre 2,0 Prozent pro Jahr. Pro Kunde garan­tiert die Einlagensicherung des Bundes­verbands deutscher Banken 904 Millionen Euro.

Vor- und Nachteile des Angebots

Das Eröffnen und Führen der Tages- und Fest­geld­konten ist kostenlos – ebenso wie alle Über­weisungen. Die Angebote erfüllen die Kriterien für den Zinsdauertest von Finanztest, sie werden dort in Zukunft auch aufgeführt. Allerdings: Die Zinsen für die Spar­einlagen sind nicht gerade üppig. Selbst der Zins­satz für einjähriges Fest­geld ist gerade einmal so hoch wie die Teuerungs­rate im Februar 2013. Sie lag bei 1,5 Prozent.

Das Fazit von Finanztest

Andere Banken zahlen mehr Zinsen als die pbb Direkt. Für Tages­geld zum Beispiel bieten zurzeit die Rabodirect und die Renault Bank direkt den Spitzenzins von 1,87 Prozent. Die stets besten Angebote finden Sie im großen Produktfinder Zinsen.

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