moneybookers Schnelltest

Angebot: Die britische Internetfirma moneybookers bietet die Möglichkeit, via Internet Geld zu einem Empfänger im Ausland zu schicken. Versender und Empfänger benötigen eine E-Mail-Adresse und müssen sich registrieren lassen. Moneybookers richtet dann elektronische Konten ein, auf die sie Geld einzahlen und von denen sie Guthaben abrufen können. Kontostand, die Transaktionen und ihr Bearbeitungsstand sind online abrufbar.

Um Geld von Deutschland aus zu versenden, muss der Kunde zunächst sein Konto aufladen. Dazu überweist er mindestens den benö­tigten Betrag plus Überweisungsgebühr auf ein deutsches Konto der Gesellschaft. Reicht das Guthaben für die gewünschte Überweisung aus, benachrichtigt moneybookers per E-Mail sofort den Empfänger, dass Geld auf seinem moneybookers-Konto eingegangen ist. Den Betrag kann er sich dann auf sein Bankkonto überweisen oder per Scheck auszahlen lassen.

Für den Geldtransfer zahlt der Versender eine Gebühr von 1 Prozent der Summe, maximal 0,50 Euro pro Transaktion. Für die Auszahlung auf sein Bankkonto zahlt der Empfänger 1,80 Euro (3,50 Euro bei Auszahlung per Scheck). Guthaben auf dem moneybookers-Konto wird nicht verzinst.

Vorteile: Der Geldtransfer kostet nur einen Bruchteil der sonst üblichen Gebühren fürAuslandsüberweisungen – vor allem in Länder außerhalb Europas. Alle Aktionen sind verschlüsselt und durch Passwort und Transaktionsnummern geschützt. Neben einzelnen Überweisungen ist auch die Einrichtung von Daueraufträgen möglich.

Nachteil: Moneybookers unterliegt zwar der britischen Finanzdienstleistungsaufsicht, Guthaben auf dem moneybookers-Konto sind jedoch nicht durch die Einlagensicherung geschützt. Im Fall einer Firmenpleite droht dem Kunden der Verlust seines Geldes.

Fazit: Moneybookers bietet einen günstigen Service für einmalige und regelmäßige Zahlungen ins Ausland. Wer sichergehen will, sollte aber keine sehr hohen Beträge einzahlen. Außerdem lohnt es sich nicht, Geld für längere Zeit auf dem Konto zu lassen.

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