Medikamente im Test

Valproinsäure

Wirkungsweise

Epilepsien

Valproinsäure wirkt bei Epilepsien, indem es dafür sorgt, dass die Nervenimpulse nicht so schnell weitergeleitet werden. Dadurch wird verhindert, dass sich viele Nervenzellen gleichzeitig entladen.

Der Wirkstoff wird bei generalisierten und fokalen Epilepsieformen als "geeignet" angesehen. Als eines der bestuntersuchten Mitteln bei Epilepsien ist Valproinsäure ein Standardmedikament.

Depressionen

Valproinsäure greift in die Aktivität eines Botenstoffs ein, der bei der Übertragung von Nervensignalen eine Rolle spielt. Die Substanz ist schon lange zur Behandlung von Epilepsien in Gebrauch. Zur Behandlung der akuten Manie bei manisch-depressiven Erkrankungen dient sie erst seit Kürzerem.

Die Studien zeigen für Valproinsäure, dass ihre therapeutische Wirksamkeit bei akuten manischen Phasen in etwa der von Lithium entspricht. Eine antidepressive Wirksamkeit lässt sich dagegen nicht nachweisen. Depressive Rückfälle werden durch Lithium sicherer verhütet. Hinsichtlich der Vorbeugung einer Selbsttötung kann Valproinsäure die günstigen Effekte von Lithium nicht aufweisen. Daher wird Valproinsäure zur Behandlung von akuten Manien nur unter der Voraussetzung als "geeignet" bewertet, dass Lithium aufgrund von Gegenanzeigen nicht eingenommen werden darf oder nicht vertragen wird.

Anwendung

Epilepsien

Allgemeine Angaben zur Anwendung finden Sie unter Epilepsiemittel.

Nach drei bis fünf Tagen hat sich ein gleichmäßiger Wirkstoffspiegel eingestellt. Erst dann lässt sich die Wirksamkeit beurteilen.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss das Epilepsiemittel niedriger dosiert werden.

Depressionen

Üblicherweise beginnt die Behandlung mit 750 Milligramm Valproinsäure am Tag. Abhängig vom Ansprechen auf das Medikament wird die Dosierung so schnell wie möglich bis zu der Menge gesteigert, bei der noch eine Wirksamkeit festzustellen ist. Meistens werden pro Tag 1 000 bis 2 000 Milligramm Valproinsäure eingenommen.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss Valproinsäure geringer dosiert werden.

Valproinsäure kann die Leber schädigen. Daher sollten vor Beginn der Behandlung und vier Wochen danach die Leberwerte und die Blutgerinnung bestimmt werden. Gegebenenfalls muss das alle zwei bis vier Wochen wiederholt werden. Nach einem Jahr sind diese Kontrollen nur noch im Abstand von vier bis sechs Monaten erforderlich.

Während der Behandlung sollte der Arzt regelmäßig das Gewicht kontrollieren.

Achtung

Vor einem geplanten operativen Eingriff und wenn spontan, ohne nennenswerte Verletzung Blutungen auftreten, muss die Gerinnungsfähigkeit des Blutes überprüft werden.

Einige Präparate (siehe Tabelle) enthalten als Konservierungsmittel Parabene. Wenn Sie auf Parastoffe allergisch reagieren, dürfen Sie diese Mittel nicht anwenden.

Gegenanzeigen

Unter folgenden Bedingungen dürfen Sie nicht mit Valproinsäure behandelt werden:

  • Sie selbst oder nahe Verwandte haben eine Funktionsstörung der Leber oder der Bauchspeicheldrüse oder hatten früher einmal eine dieser Erkrankungen.
  • Ihre Blutgerinnung ist gestört.
  • Sie werden zusätzlich mit einem Carbapenem behandelt. Carbapeneme sind eine Gruppe von Antibiotika, die bei ungewöhnlichen bakteriellen Infektionen als Reservemedikament dienen. In Kombination mit Valproinsäure kann deren Blutspiegel innerhalb von zwei Tagen um mehr als die Hälfte oder sogar ganz bis auf Null absinken. Diese Wechselwirkung ist nicht kontrollierbar und muss daher unbedingt vermieden werden.

Unter folgenden Bedingungen muss der Arzt Nutzen und Risiken besonders sorgfältig abwägen:

  • Sie leiden an Lupus erythematodes. Da Valproinsäure selbst zu Reaktionen des Immunsystems führen kann, kann sie einen bestehenden Lupus erythematodes verschlimmern.
  • Sie leiden an einem angeborenen Enzymmangel. Besteht der Verdacht auf eine solche Störung, sollte diese vor der Behandlung durch ärztliche Untersuchungen abgeklärt werden.
  • Sie haben eine Knochenmarkschädigung.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Im Folgenden werden die wichtigsten Wechselwirkungen von Valproinsäure aufgeführt. Die Substanz beeinflusst aber die Wirkung noch zahlreicher anderer Arzneimittel. Bevor Sie während einer Valproinsäurebehandlung noch weitere Medikamente anwenden, sollten Sie mit Arzt oder Apotheker besprechen, ob die gemeinsame Anwendung zu Problemen führen kann.

Wenn Sie noch andere Medikamente nehmen, ist zu beachten:

  • Valproinsäure verstärkt die Wirkung von Lamotrigin (bei Epilepsien). Bei gleichzeitiger Anwendung sollten der Blutspiegel der beiden Epilepsiemittel überprüft und die Dosierungen gegebenenfalls angepasst werden.
  • Durch Felbamat (bei Epilepsien) kann sich die Wirkung von Valproinsäure verstärken. Auch hier sind Kontrollen des Blutspiegels und gegebenenfalls eine Anpassung der Dosierung notwendig.
  • Bei gemeinsamer Anwendung von Valproinsäure und ASS in hoher Dosierung (bei Schmerzen) verstärken sich die Wirkungen und Nebenwirkungen des Epilepsiemittels.
  • Valproinsäure verstärkt die müdemachende Wirkung von Phenobarbital oder Primidon (bei Epilepsien) erheblich.
  • Sie kann die unerwünschten Wirkungen von Carbamazepin und Lamotrigin (bei Epilepsien) verstärken.
  • Wird eine Valproinsäurebehandlung mit Phenytoin (bei Epilepsien) ergänzt, können sich die vom Gehirn ausgehenden oder das Gehirn betreffenden unerwünschten Wirkungen von Phenytoin verstärken.
  • Die gemeinsame Anwendung von Valproinsäure und Topiramat (bei Epilepsien) kann zu einer Gehirnentzündung führen. Bei dieser Kombination sollte der Ammoniakgehalt des Blutes kontrolliert werden.
  • Valproinsäure und opioide Schmerzmittel, Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie bestimmte Antidepressiva (z. B. Amitriptylin) verstärken sich gegenseitig in ihrer dämpfenden Wirkung. Daraus kann eine lebensbedrohliche Atemlähmung resultieren, bei der Ersticken droht.

Unbedingt beachten

Durch Carbamazepin, Phenobarbital und Primidon wirkt Valproinsäure schwächer. Wenn zur Behandlung mit Valproinsäure einer der anderen Wirkstoffe hinzukommt, muss die Dosierung jeweils angepasst werden. Näheres hierzu finden Sie unter Mittel bei Epilepsien: verringerte Wirkung.

Valproinsäure verstärkt die Wirkung der gerinnungshemmenden Mittel Phenprocoumon und Warfarin, die bei erhöhter Thrombosegefahr als Tabletten eingenommen werden. Näheres hierzu finden Sie unter Mittel zur Blutverdünnung: verstärkte Wirkung.

Nebenwirkungen

Bei der Behandlung mit Valproinsäure können sich vermehrt Selbsttötungsgedanken einstellen. Wenn Sie Schlafstörungen, Lustlosigkeit, Antriebsmangel, das Empfinden einer inneren Leere, Interesselosigkeit und Schuldgefühle bemerken oder wenn Angehörige solche Gemütsveränderungen registrieren, sollten Sie das umgehend einem Arzt mitteilen, damit er über das weitere Vorgehen entscheiden kann.

Keine Maßnahmen erforderlich

Bei mehr als 1 von 100 Behandelten verstärkt sich der Speichelfluss, sie bekommen Durchfall und leiden unter Übelkeit und Magenschmerzen. In der Regel vergeht das nach wenigen Tagen wieder.

Bei mehr als 1 von 1 000 tritt Schläfrigkeit auf. Diese ist dosisabhängig und bessert sich üblicherweise während der Behandlung.

Über stärkeren Haarausfall bei höherer Dosierung, der nach dem Ende der Behandlung wieder aufhört, Zittern und Missempfindungen wie Taubheit und Kribbeln wird ebenfalls berichtet.

Auch vorübergehende Kopfschmerzen und eine gestörte Koordination von Bewegungen kommen vor.

Bei Frauen treten Zyklusstörungen auf.

1 bis 10 von 1 000 Behandelten sind – insbesondere zu Behandlungsbeginn – reizbar und verwirrt.

Muss beobachtet werden

Viele Kranke nehmen durch die Therapie mit Valproinsäure an Gewicht zu. Sie sollten deshalb von Beginn an auf eine Ernährung achten, mit der Sie nicht zu viele Kalorien aufnehmen, und sich körperlich viel betätigen.

Teilnahmslosigkeit, Schläfrigkeit, Erbrechen, niedriger Blutdruck und häufigere Krampfanfälle deuten auf eine Stoffwechselstörung hin, bei der der Ammoniakgehalt im Blut ansteigt. Mit dieser Störung ist bei mehr als 1 von 100 Behandelten zu rechnen. Halten diese Symptome an, sollten Sie den Arzt informieren, damit er entsprechende Untersuchungen veranlassen kann.

Valproinsäure kann bei 1 bis 10 von 1 000 Personen Leberschäden hervorrufen. Besonders gefährdet sind Menschen, deren Leber bereits angegriffen ist, und Kinder unter drei Jahren mit Stoffwechselstörungen und/oder Hirnschäden. Eine solche Störung stellt sich in der Regel während der ersten sechs Behandlungsmonate ein. Treten Übelkeit, Erbrechen und/oder dunkel gefärbter Urin auf und ist der Stuhl auffällig hell, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Valproinsäure kann Zahl und Funktion der Blutplättchen beeinträchtigen, die für die Blutgerinnung wichtig sind. Dann können sogar geringfügige Verletzungen auffällig lange bluten.

Valproinsäure kann zu verschiedenen Hauterscheinungen führen; in der Regel handelt es sich dabei um allergische Reaktionen. Wenn sie von Fieber begleitet sind, was nur bei 1 bis 10 von 10 000 Behandelten vorkommt, kann es sich um die Erkrankung Lupus erythematodes handeln.

Sofort zum Arzt

Wenn Sie grippeartige Beschwerden haben, sich längere Zeit abgeschlagen und müde fühlen und Halsschmerzen und Fieber auftreten, Sie Blutergüsse und blaue Flecke bemerken, kann es sich um eine Blutbildungsstörung handeln. Sie tritt nur vereinzelt auf, kann aber bedrohlich werden. Sie müssen dann umgehend den Arzt aufsuchen und das Blutbild kontrollieren lassen.

Akute starke Schmerzen im oberen Bauchbereich, Übelkeit und Erbrechen können Warnsymptome für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) sein. Sie kommt bei 1 bis 10 von 10 000 Anwendern von Valproinsäure vor. Suchen Sie bei solchen Beschwerden sofort einen Arzt auf.

Valproinsäure kann die Leber schwer schädigen. Wenn sich die Haut gelb färbt – möglicherweise begleitet von starkem Juckreiz am ganzen Körper –, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

In Einzelfällen können die oben beschriebenen Hauterscheinungen auch erste Anzeichen für sehr schwerwiegende Reaktionen auf das Arzneimittel sein. Meist entwickeln sie sich etwa drei bis fünf Wochen nach der Anwendung. Sie beginnen damit, dass sich die Haut verstärkt rötet und juckt. Typischerweise dehnen sich die Hautrötungen aus und es bilden sich Blasen. Auch die Schleimhäute des gesamten Körpers können betroffen und das Allgemeinbefinden wie bei einer fiebrigen Grippe beeinträchtigt sein. Bereits in diesem Stadium sollten Sie sich unbedingt an einen Arzt wenden, denn diese Hautreaktionen können sich rasch verschlimmern.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Epilepsien

Valproinsäure eignet sich für Kinder ab drei Monate, gilt aber bei Kleinkindern nicht als Mittel der ersten Wahl.

Bei Kindern unter zehn Jahren muss der Arzt besonders häufig das Blut untersuchen, um einen Leber- oder Bauchspeicheldrüsenschaden rechtzeitig zu bemerken. Ein solches, manchmal sogar tödliches Ereignis tritt bei ihnen öfter auf als bei älteren Kranken. Das Risiko ist im ersten Behandlungshalbjahr besonders groß sowie bei Kindern, die in ihrer geistigen Entwicklung zurückgeblieben sind, einen Hirnschaden oder eine Stoffwechselerkrankung haben.

Depressionen

Für die Behandlung von Manien bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist Valproinsäure nicht untersucht.

Bei Kinderwunsch

Durch Valproinsäure kann sich ein Mangel an Folsäure entwickeln. Bei einer ungenügenden Versorgung mit diesem Vitamin treten beim Ungeborenen bestimmte Fehlbildungen häufiger auf. Frauen, die schwanger werden wollen, aber noch mit Valproinsäure behandelt werden, sollten möglichst schon drei Monate vor Eintritt einer Schwangerschaft täglich fünf Milligramm Folsäure einnehmen. Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie das Mittel nicht mehr einnehmen, es sei denn, es findet sich kein anderes wirksames Epilepsiemittel. Außerdem muss die Medikation mit Folsäure mindestens bis zur zwölften Schwangerschaftswoche fortgesetzt werden. Damit wird diesen Fehlbildungen vorgebeugt, sofern sie auf einem Folsäuremangel beruhen.

Zur Empfängnisverhütung

Epilepsien

Frauen mit Epilepsie, die schwanger werden können, dürfen nicht mit Valproinsäure behandelt werden. Eine Behandlung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, nämlich wenn andere Antiepileptika nicht wirksam sind oder nicht vertragen werden und diese Frauen an dem für Valproinsäure entworfenen Schwangerschaftsverhütungsprogramm teilnehmen. Das Programm soll eine ausreichende Information der Patientin über die möglichen Schäden im Falle einer Schwangerschaft sicherstellen und informiert über die erforderlichen Maßnahmen zur sicheren Verhütung einer Schwangerschaft.

Depressionen

Frauen, die schwanger werden können, dürfen Valproinsäure nur dann anwenden, wenn sie eine Schwangerschaft sicher verhüten.

Sicherheitshalber sollten Sie zwei sich ergänzende Verhütungsmethoden anwenden, z. B. Pille plus Kondom oder Diaphragma. Falls Sie eine Schwangerschaft nicht sicher verhüten können, wird der Arzt mit Ihnen über risikoärmere Antiepileptika sprechen.

Gebärfähige Frauen, die Valproinsäure anwenden sollen, müssen vor der ersten Anwendung ausschließen, dass sie schwanger sind. Ein Frauenarzt sollte dafür einen Schwangerschaftstest machen oder Eierstöcke und Gebärmutter mit Ultraschall untersuchen.

Der Arzt wird Sie darüber aufklären, dass das Mittel dem werdenden Kind schaden kann, falls Sie während der Einnahme von Valproinsäure schwanger werden. Sie müssen ein Bestätigungsformular ausfüllen, dass Sie über die Risiken aufgeklärt wurden. Auch auf der Verpackung steht seit Sommer 2018 ein umrandeter Warnhinweis, der auf das Risiko einer Anwendung während der Schwangerschaft hinweist. Sie erhalten außerdem bei der Abgabe eine Informationsbroschüre und eine Erinnerungskarte mit den wichtigsten zu beachtenden Punkten. Mindestens einmal jährlich sollte ein auf Ihre Erkrankung spezialisierter Arzt mit Ihnen gemeinsam entscheiden, ob Sie Valproinsäure weiter einnehmen sollen.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Epilepsien

Von allen Medikamenten bei Epilepsie scheint Valproinsäure das mit dem größten Risikopotenzial für das Kind zu sein, wenn die Frau den Wirkstoff während der Schwangerschaft einnimmt. Bis zu 30 bis 40 von 100 Kindern, die während der Schwangerschaft Valproinsäure ausgesetzt waren, weisen schwerwiegende Entwicklungsstörungen auf. Etwa 10 von 100 kommen mit Fehlbildungen zur Welt, z. B. einem "offenen Rücken" (Spina bifida).

Wenn irgend möglich, sollte daher – möglichst schon vor der Schwangerschaft – auf ein anderes Medikament umgestellt werden, z. B. auf Lamotrigin. Ist die Behandlung mit Valproinsäure unabdingbar, kann die Behandlung unter Aufsicht eines spezialisierten Arztes während der Schwangerschaft fortgeführt werden. Die Dosis sollte dabei so gering wie möglich sein und gleichmäßig über den Tag verteilt eingenommen werden. Das Mittel sollte möglichst während der Schwangerschaft nicht mit anderen Antiepileptika kombiniert werden. Eltern, die sich über die Entwicklung ihres Kindes vor der Geburt möglichst genau informieren wollen, können dazu spezielle Ultraschalluntersuchungen machen lassen.

Depressionen

Valproinsäure darf nicht zur Behandlung einer manisch-depressiven Erkrankung in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Mit der Substanz verbindet sich ein erhebliches Risiko für Fehlbildungen beim Kind. Diese strenge Empfehlung wurde von der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) im Juli 2018 aufgrund des hohen Risikos durch das Mittel ausgesprochen.

Obwohl Valproinsäure wegen seines hohen Nebenwirkungsrisikos für das Ungeborene in der Schwangerschaft möglichst nicht eingenommen werden soll, sieht die Einschätzung in der Stillzeit positiver aus. Bislang konnten keine ungünstigen Einflüsse auf die geistige Entwicklung des Neugeborenen durch das Medikament nachgewiesen werden. Daher gibt es keine Einwände gegen das Stillen, wenn Valproinsäure allein eingesetzt wird.

Zur Verkehrstüchtigkeit

Valproinsäure macht müde, benommen und schwindlig. Vor allem zu Beginn der Behandlung und bei Dosiserhöhungen kann das Medikament die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Dann dürfen Sie nicht aktiv am Verkehr teilnehmen, keine Maschinen bedienen und keine Arbeiten ohne sicheren Halt verrichten.

Epilepsien

Weitere Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit finden Sie unter Epilepsiemittel.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs